Sonntag, 13. August 2017

Kräuterseitlinge

Der Kräuterseitling ist eher selten. Seine ursprüngliche Heimat ist der Mittelmeerraum, er ist aber mittlerweile in vielen Ländern der Welt zuhause. Wie sein Name schon erahnen lässt, wächst er hauptsächlich auf den Wurzeln von Kräutern. Inzwischen ist es auch gelungen, ihn als Kulturspeisepilz anzubauen. Er überzeugt durch seinen aromatischen und herzhaften Geschmack. Sein Hut und auch sein Stiel sind sehr dickfleischig und bleiben auch beim Garen bissfest. In der Küche kann alles komplett verwendet werden. Die Zubereitungsmöglichkeiten sind sehr vielfältig. Aus Kräuterseitlingen lassen sich delikate Suppen und köstliche Vorspeisen zaubern, sie eignen sich als schmackhafte Beilage zu Wild, Fleisch oder vegetarischen Gerichten, lassen sich roh in einem frischen Salat oder hauchdünn gehobelt mit Essig und Öl als Carpaccio servieren. Außerdem eignen sich Kräuterseitlinge hervorragend zum Grillen. Nicht nur bei gesundheitsbewussten Pilzkennern gilt der Kräuterseitling schon länger als kulinarischer Geheimtipp. 
Heute werden die Kräuterseitlinge in einer Rahmsoße zubereitet. Dazu müssen sie erstmal in Scheiben geschnitten mit in Butter geschmelzten Zwiebeln, etwas Knoblauch und einer getrockneten, zerstoßenen, scharfen Pfefferschote angebraten werden. Sobald das Wasser aus den Pilzen austritt, wird die Sahne zugegossen. Anschließend sollte die Soße etwa zwei Minuten aufgekocht werden, damit sich das Pilzaroma gut mit der Sahne verbindet. Gehackte Petersilie, Salz, Pfeffer und Zitronensaft sorgen für einen guten, abgerundeten Geschmack. Dazu gibt es Semmelknödel.

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