Donnerstag, 6. Juli 2017

Das Haus des Helfers

Die Arbeiten begannen bereits vor acht Jahren. Es fehlte ein Kanal, es fehlten Parkplätze, es gab Proteste und Rechtsstreitigkeiten mit den Anwohnern. Der Bau der Baitun-Naseer-Moschee stand lange Zeit zur Diskussion. Auch islamfeindliche Schmierereien haben immer wieder für Verzögerungen gesorgt, doch seit dem 11. April, dem Eröffnungstag des Gebetshauses, hat nun auch Augsburg endlich eine repräsentative Moschee. 
„Baitun Naseer” bedeutet „Haus des Helfers”. Das Gebäude mit getrennten Gebetsräumen bietet Platz für insgesamt rund 160 Männer und Frauen. Auf ein Minarett hat die Gemeinde verzichtet. Das Projekt wurde durch Spendengelder finanziert und gehört zu einer bundesweiten Moscheebauinitiative der Ahmadiyya, einer islamischen Reformbewegung. Groß prangt an der Außenwand das Motto der Gemeinde: „Liebe für alle - Hass für keinen.”

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