Donnerstag, 16. Februar 2017

Tamarillo

Die glatten, eiförmigen Früchte wachsen auf immergrünen Bäumen. Obwohl sie auch in Europa angebaut werden, sind sie bei uns noch weitestgehend unbekannt. Ursprünglich stammen die Nachtschattengewächse aus dem bolivianisch-argentinischen Bergland. Wegen ihres Aussehens werden sie auch Baumtomaten genannt. Die feste Haut der Tamarillo ist zwar nicht giftig, man sollte sie aber trotzdem nicht unbedingt essen. Ihr Geschmack ist sehr bitter und äußerst unangenehm. Das Innere jedoch ist weich, süßherb und saftig.
Manche kochen mit der Tamarillo, andere wiederum verwenden sie zur Herstellung von Getränken, Brotaufstrichen, verschiedenen Süßspeisen oder verarbeiten sie zu Marmelade und Chutneys. In den allermeisten Fällen aber wird die Frucht roh wie Obst gegessen. Dabei wird die Tamarillo halbiert und je nach Geschmack gezuckert ausgelöffelt.

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