Mittwoch, 21. September 2016

Sonnenblümchen

„Ein Garten ohne Sonnenblumen geht gar nicht. Der imposante Wuchs, die Schönheit, die Knabberei und das quirlige Gefieder, das sich gerne auf ihnen niederlässt, müssen sein. Oft wachsen sie von selbst, oft aber auch nicht”, schrieb Nervenruh hier an dieser Stelle am 25. Mai. Nun, wo sich der Sommer dem Ende zuneigt, ein kurzes Fazit. 
Ein paar Sonnenblumen wuchsen tatsächlich von selbst, ein paar wurden vorgezogen und dann auf das Beet gesetzt und ein paar blieben da, wo sie waren: in einer Schale mit kleinen Kästchen, gerade mal fünf auf fünf Zentimeter im Quadrat. Diese Exemplare sollten eigentlich in einen anderen Garten umgesiedelt werden, doch dazu kam es nicht. 
Während nun auf dem Beet weitverzweigte, schätzungsweise drei Meter hohe Giganten gen Himmel wuchsen, gerieten die Setzlinge in Vergessenheit. So standen sie monatelang unbeachtet herum und wurden weder gepflegt noch gegossen. Sie leben trotzdem noch. Auf dünnen Stängeln mit vertrockneten Blättern haben sich Blüten gebildet - kleine Sonnenblümchen.

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