Mittwoch, 13. Juli 2016

Sankt Ottilien

Sankt Ottilien liegt ein paar Kilometer nordwestlich des Ammersees und wurde nach der dort ansässigen Erzabtei benannt. Das Benediktinerkloster wurde 1884 gegründet. Die Anlage liegt idyllisch inmitten von Feldern, Wiesen und Wäldern. Früher hieß das Dorf Emming. Daran erinnert der Emminger Hof. Zum Gasthaus gehört ein großer Biergarten. Hier werden im Schatten alter Ahornbäume bayerische Schmanckerl und frisch gezapftes Andechser zum göttlichen Genuss.
Die Mönche von St. Ottilien bewirtschaften hunderte von Hektar an Land. Zusätzlich zur Landwirtschaft betreiben sie Viehzucht, Bienenstöcke, Obst- und Kräuergärten. In ihrer eigenen Metzgerei und ihrer Bäckerei verarbeiten sie die Erzeugnisse vor Ort und verkaufen einen Teil davon im Klosterladen. In der Ansiedlung befindet sich etwas abseits der dominanten Klosterkirche im neugotischen Stil, den Klostergebäuden und handwerklichen Betrieben sogar ein eigener Bahnhof. Er ist der einzige in Deutschland, der nur der Anbindung eines Klosters dient.
Außerdem gibt es eine kleine Vogelvoilere, ein uriges Nähmaschinen- sowie ein mit Raritäten aus aller Welt bestücktes Missionsmuseum, ein teilweise erhaltenes Schloss mit Barockkirche, ein Internat mit Gymnasium, Gäste- und Exertitienhaus, Wohnheim, eine andächtige Brunnenanlage, einen romantischen Teich, wunderschöne Bepflanzungen und interessante Gebäudemalereien.
Zurück zum Emminger Hof. Zum Bier gibt es Rahmschwammerl mit Semmelknödel. Danach darf die Sonne friedlich untergehen. 
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Kommentare:

Krautl hat gesagt…

Toller Beitrag, Nervenruh :-)
Und auch sehr schöne Fotos dazu _=

Claudia Erhard hat gesagt…

Ein supertoller Beitrag! Gefällt mir sehr gut :-)

So bleibt dieser Tag schön in Erinnerung!!