Samstag, 2. Januar 2016

Vielleicht verstehe ich da was falsch

Ich dachte immer, ein Migrationshintergrund sei ein Ordnungskriterium der deutschen amtlichen Statistik zur Beschreibung einer Bevölkerungsgruppe, die aus seit 1949 eingewanderten Personen und deren Nachkommen besteht. Egal, ob französischer oder türkischer Bäcker: Beide hätten sie, wären sie nach 1949 in das, was wir heute Deutschland nennen, eingewandert, einen Migrationshintergrund. Ganz anders sieht es mit vor 1949 in Deutschland geborenen Deutschen aus. Doch dürften sie, da es momentan ihr Land ist, wahllos auf den Straßen „Dönerbrot”, Ciabatta, Baguette oder Stangenweißbrot verstreuen? Könnten streng Nationale fordern, die Grenzen zu schließen, Deutschland, aber auch Bayern aufzulösen und die Wiedererstehung der Freien Reichsstadt Augsburg propagieren? Lägen dann Brezen, Semmeln oder Salzspitzle neben Fladenbrot und Schrippen auf der Straße? Und außerdem: Was macht eigentlich ein staatenloser Bäcker den ganzen Tag? 
(Antwort auf einen Leserbrief zu einem Zeitungsartikel, in dem es um von der Feuerwehr inmitten einer Straßenkreuzung aufgefundene „Dönerbrote” ging.)

Kommentare:

nilgün aydın hat gesagt…

Hallo danke für koment

Icah Banjarmasin hat gesagt…

Hello my friend how are you..? God Bless for you and family,keep in touch from INDONESIA.

deeptone hat gesagt…

merhabaa bloguma uğradınız ya tişkürler görüşürüz ki yineee :)