Sonntag, 21. Juni 2015

Sommeranfang

Über 18°C will das Thermometer nicht steigen. Meist ist es bewölkt, zwischendurch gibt es kürzere sonnige Abschnitte, ab und zu Regenschauer, zeitweise lästigen Wind. Die alte Bauernregel lautet: Bläst der Wind zur Sonnenwend', im Juli heiß die Sonne brennt.
Der Mohn ist verblüht. Blickfänge im Garten sind jetzt Rosen, Bartnelken und Waldreben. Die Fuchsie bringt massenhaft und immer wieder neue Blüten hervor, wogegen Storchschnabel und Pfingstrosen ihre besten Tage wohl schon gesehen haben dürften. Gladiolen und Dahlien treiben.
Die Kartoffelblüte hat begonnen. Zucchini und Tomaten zeigen Fruchtansätze, Kraut und Fenchel gedeihen gut, Zwiebeln sowieso. Den Gurken ist es wohl noch zu frisch. Sie wachsen zwar, leiden aber sichtbar. Das Saatgut, besonders das von Gelben Rüben, Petersilie und Petersilwurzeln geht schlecht auf. Die Beeren brauchen noch Zeit, nur die Erdbeeren sind reif. Der Pfirsichbaum, immer noch gezeichnet von der Kräuselkrankheit, trägt viele Früchte.
Es gibt außerordentlich viele Schnecken. Die in den letzten Jahren immer wieder besonders prächtige Lupinenblüte fiel heuer aus. Sonnenblumen und Schmuckkörbchen sind noch klein, Ringelblumen und Tagetes noch ohne Blütenansätze. Sträucher wie Hortensien, Hibiscus oder Phlox stehen voll im Saft und haben ihre beste Zeit noch vor sich. Die Kräuter entwickeln sich gut. Der Salbei ist eine Bienenweide.
Was der Gärtner jetzt braucht, sind höhere Temperaturen. Nachts sollten es mindestens fünfzehn, tagsüber nicht weniger als zwanzig Grad sein. Leichte Regenschauer stören bei der Gartenarbeit, beim Sonnenbaden und ganz besonders beim Grillen. Sie schaden aber nicht. Ab jetzt ist Sommer.

Kommentare:

Angela Matheis hat gesagt…

Dann hoffe ich mal ganz fest, dass diese Bauernregel stimmt. Ich kann langsam keinen Regen mehr sehen und die Pflanzen hinken in ihrer Entwicklung deutlich hinterher sofern sie nicht eh schon von Schnecken vertilgt sind.
Also Petrus: Lies den letzten Satz!!!
Viele Grüße, Angela

Kath rin hat gesagt…

Oje, von den Schnecken kann ich auch ein Lied singen und genauso von zu viel Regen und Kälte. Bei mir ist deswegen auch alles hinten nach. Vielleicht wurde jetzt besser.

LG kathrin