Freitag, 23. Januar 2015

Schokoschlösschen

Wer in Königsbrunn bei Augsburg die Hauptstraße passiert, stößt auf ein ein ungewöhnliches Bauwerk. Viele Betrachter erinnert es spontan an ein Hundertwasser-Haus oder an Antoni Gaudí und dessen Spielart des katalanischen Jugendstils, doch es wurde von Helmut Röhm aus Rettenbergen bei Gersthofen entworfen. Der Baugestalter und -künstler ist der Meinung, dass die gegenwärtige Architektur mit ihrem nüchternen und kantigen Bauhaustil oft an den Bedürfnissen der Menschen vorbeiproduziert.
Runde organische Formen und individuelle Gebäudevariationen mit spielerischen Details stehen den Menschen näher als überperfektionierte Flächen und Geraden. So hat Röhm für seinen Auftraggeber, den Konditor Peter Müller, dem ein Bau vorschwebte, der die weichen Materialen und den kreativen Kern seines Metiers widerspiegelt, ein „Schokoschlösschen” mit gewagten Formen und Farben geschaffen.
Ingenieure berechneten die Statik des Gebäudes, Bauhandwerker gaben dessen geschwungenen Konturen Halt. Im Innenbereich setzt sich dieser Architekturstil fort. Letztendlich prägend sind die organisch gestalteten, vorgesetzten Arkaden, das geschwungene Doppelkuppeldach und das korkenzieherförmig geschraubte Türmchen mit Krone.

1 Kommentar:

Magia da Inês hat gesagt…

⋰˚هჱܓ


Muito interessante, parece saído de um livro de contos infantis.
Boa semana com tudo de bom!!! Beijinhos. ✿ه° ·.
⋰˚هჱ