Sonntag, 4. Januar 2015

Die Augsburger Puppenkiste

Nicht viel aus der alten Römerstadt Augsburg erreicht einen dermaßen hohen Bekanntheitsgrad wie die Augsburger Puppenkiste. Walter Oehmichen, der in einer Bombennacht des Zweiten Weltkriegs seinen Puppenschrein, dem Vorgänger der Puppenkiste, verlor, eröffnete das Theater am 26. Februar 1948 im denkmalgeschützten Gebäude des ehemaligen Heilig-Geist-Spitals mit dem Märchen „Der gestiefelte Kater”. Seitdem werden laufend neue Charaktere zum Leben erweckt, die der Puppenkiste ihre Einzigartigkeit verleihen. Der Kasperl, die Muminfamilie, Jim Knopf und Lukas, das Urmel, Bill Bo und das Sams sind nur einige aus der Reihe der geliebten Darsteller. Durch viele Fernsehsendungen wurde die Puppenkiste, der man ruhig den Rang eines nationalen Kulturguts einräumen darf, weit über die Grenzen Augsburgs hinaus bekannt. Seit Oktober 2001 gehört ein auf 570 Quadratmetern ausgedehntes Puppentheatermuseum dazu: „Die Kiste”. Es ist Europas erfolgreichstes Museum seiner Art geworden und trotzdem ein echtes Augsburger Original geblieben. 
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1 Kommentar:

SchneiderHein hat gesagt…

Oh ja, da werden beim Betrachten der Bilder viele schöne Erinnerungen geweckt. Die Geschichten waren ein wichtiger Bestandteil meiner Kinderzeit :-)
Liebe Grüße Silke