Sonntag, 11. Januar 2015

Verblühte Blüten

Nervenruh hat im letzten Herbst einige Blütenstände stehen lassen. Sie sehen im Winter oft recht eigenartig aus. Das Bild oben zeigt eine Hortensie, die zwar durch Ableger und Stecklinge vermehrt wird, aber trotzdem Samenkörner gebildet hat.
Hier sehen wir links einen Goldregen und rechts Fuchsschwänze. Sie haben ihr Saatgut komplett ausgestreut. Während der Goldregen ab dem Frühling regelrecht wuchert und im Zaum gehalten werden muss, ist es mit dem Fuchsschwanz etwas schwieriger. Seine Nachkömmlinge sind kaum von den üblichen Unkräutern zu unterscheiden und werden deshalb oft ein Opfer der Hacke.
Nur die reinen Arten der Funkie können aus den dunklen, frostharten Sämlingen gezogen werden. Die gezüchteten Sorten werden durch Teilung des Stockes vermehrt. Professionelle Großgärtnereien versuchen es auch oft mit Gewebekulturen.
Der Samenstand der Herbstanemone gleicht einem gesprenkelten Flaum. Meist wird das Gewächs durch Teilung oder Wurzelschnittlinge vervielfacht. Es ist aber auch möglich, sie aus den Samen zu ziehen. Die Rosen hingegen bildeten Hagebutten, die durch Vögel, Mäuse oder Hochwasser verbreitet werden könnten. Es ist nicht ausgeschlossen, dass sich daraus neue Strauchgruppen bilden werden.

Kommentare:

Magia da Inês hat gesagt…


Bonitas fotos com ótimas explicações.

Tenha um maravilhoso dia!
Beijinhos.
Brasil.
˚ه❀❀ミ

Kath rin hat gesagt…

Diese Samenstände sehen wirklich hübsch aus. Bei mir ist der gewünschte Effekt nicht so ganz eingetreten. Vielleicht nächstes Jahr!

lg kathrin