Sonntag, 14. Dezember 2014

Lahmacun

Vor etwa viertausend Jahren - zu jener Zeit herrschte überall in Europa noch das geschichtslose Dunkel der Steinzeit - wurden im nördlichen Mesopotamien bereits die Weichen gestellt. Assyrer erfanden eine Technik, die es ermöglichte, Teig hauchdünn zu formen. So entstand Lahmacun. Zur Zubereitung wird ein einfacher Teig aus Weizenmehl, Hefe, Wasser, Salz und eventuell etwas Öl zu millimeterdünnen, tellergroßen Fladen ausgerollt, mit einer Mischung aus rohem, gehacktem Lamm- oder Rindfleisch, Tomaten, Zwiebeln, Knoblauch und Paprikamark, die mit Kreuzkümmel, Sumak, Pfeffer und Salz gewürzt ist, bestrichen und möglichst in einem Steinbackofen direkt auf dem Boden gebacken. Traditionell wird Lahmacun - das Wort stammt aus dem Aramäischen und bedeutet soviel wie „Fleisch mit Teig“ - mit glatter Petersilie, Zwiebelstückchen und einem Zitronenviertel serviert. Der Fladen wird mit dem Zitronensaft beträufelt, nach Geschmack noch mit Pul Biber scharf gewürzt, mit der Petersilie zusammengerollt und aus der Hand gegessen.

Kommentare:

Magia da Inês hat gesagt…

¸.•°✿╯Não é preciso dizer nada: apenas saborear!...

Bom tempo do Advento!
Muita luz e muita paz!
Beijinhos do Brasil.
✿╮

Kath rin hat gesagt…

Das schmeckt bestimmt gut!

lg kathrin