Samstag, 6. September 2014

Kräuselkrankheit

Pfirsichbäume sind besonders anfällig. Die hinterlistige Pilzerkrankung rafft das befallene Obstgehölz über kurz oder lang dahin. Wenn die Blätter beginnen, sich einzurollen, ist es bereits zu spät. Es ist kein wirksames Gegenmittel, das die Natur bereithält, bekannt. 
Die chemische Industrie hält dafür ein Gift parat. Im Winter, wenn der Saft im Baum eingezogen ist, werden Fungizide gesprüht. Es dürfen sich zu diesem Zeitpunkt keine neuen Triebe, auch nicht im geringsten Ansatz, gebildet haben. Rumms! Es soll tatsächlich wirken. 
Doch die Sache hat einen Haken. Noch nie hat Nervenruh in seinem langen Gärtnerleben zur chemischen Keule gegriffen. Der Grund dafür dürfte wohl jedem bekannt sein. Hin- und hergerissen zwischen Wenn und Aber muss eine Entscheidung gefällt werden. Was soll Nervenruh tun? 
a) Das Fungizid sprühen. 
b) Den Baum absägen, ausgraben und verbrennen. 
c) Nichts.

Kommentare:

Magia da Inês hat gesagt…

。°°。✿⊱。
Se a árvore fosse minha, tentaria salvá-la mesmo que tivesse que pulverizar com fungicida.

Bom domingo!·..✿✿
♪♬♫°。 Boa semana!
Beijinhos.✿°.•

claudl_78 hat gesagt…

Keine chemischen Keulen!!!! Entweder es wird was oder eben nicht. Es ist zwar schade, wenn es nichts wird, aber dann hat es die Natur so gewollt.

Kath rin hat gesagt…

Oje, ich konnte meinen Weinbergpfirsich als auch die Nektarine retten' indem ich sie regengeschützt aufgestellt habe. Meine stehen in einem Topf.

LG kathrin

Sara Waldgarten hat gesagt…

Oh, so etwas hatte ich doch auch schon

http://mein-waldgarten.blogspot.de/2012/05/blattkrankheit-der-blutbuche.html

dachte beinahe an Feuerbrand damals. Aber es war nichts Gravierendes ... sicherlich gibt es sich oder es gibt sich nicht ... für Chemie bin ich auch nicht, besonders wenn es sich um Obstgehölze handelt.

Liebe Grüße
Sara