Dienstag, 26. August 2014

Spätsommer

Die Zeichen werden immer deutlicher: Der Herbst hat sich angemeldet. Die ersten Blüten der Gelenkblumen zeigten gestern ihre Farbe. Die kleinen Kelche an den Rispen waren noch geschlossen wie runde Kügelchen. Heute sind wenige - um sie abzuzählen, reichen die Finger einer Hand - geöffnet. Das ist der Anfang. Nicht mehr lange, und alle werden aufgeblüht sein bis zu den ersten Frösten. Seit dem letzten Gewitter (Nervenruh berichtete darüber) ist es kühler geworden. Während zuvor die Mindesttemperatur um die fünfzehn Grad betrug, lag sie danach bei zehn. Vergangene Nacht sank das Thermometer gar auf sechs. Für einige Pflanzen wie zum Beispiel Gurken ist das zu wenig. Sie wachsen nun langsamer und spärlicher, bis sie - vor allem, falls es noch kühler werden sollte - ihren Wuchs gänzlich einstellen.
Im Spätsommer verändert der Garten sein Gesicht. Herbstanemonen, Sonnenhüte, Goldregen, Fetthenne und die einjährigen Sommerblumen kommen mit dem Wetter gut klar. Der Tabak wurde vom Sturm gefällt, die Krautsköpfe sind weg. Die Buschbohnenernte endete mit einem Waschkorb voller Hülsenfrüchte. Flächen wurden frei.

1 Kommentar:

schwobsi hat gesagt…

Hoffentlich können wir noch ein paar bohnen und gurken abstauben, bevor es zu kalt wird. Immerhin ist es bei uns in kroatien noch schön warm. Liebe grüße von den urlaubern