Montag, 10. März 2014

Spianata Calabrese

Die Spianata hat nichts mit Spinat zu tun. Die Bezeichnung leitet sich vom italienischen Wort für „eben” ab und spielt auf den fast rechteckigen Querschnitt der Wurst an. Die Blockform entsteht beim Zusammenpressen der weichen, frisch gefüllten Wurstmasse mit Holzbrettern. Spianate gibt es in vielen Gegenden Italiens. Die bekanntesten Arten sind zum einen die milde Spianata Romana, zum anderen die feurig-scharfe Variante aus dem Süden, die Spianata Calabrese. Bei der Herstellung wird zuerst Schweinefleisch und Speck grob zerkleinert und mit Salz, Pfeffer und etwas Knoblauch gewürzt. Typisch für die Rohwurst aus Kalabrien ist zudem die Zugabe von Fenchelsamen und den an der Stiefelspitze Italiens beheimateten Peperoncini. Die sonnengereiften, kalabresischen Chilischoten geben der Wurst die typische Schärfe und die rote Farbe. Die Zutaten werden in Naturdärme gefüllt und in die charakteristische, längliche Form gepresst. Danach wird die Spianata mindestens einen Monat lang luftgetrocknet. Die Spezialität findet als Aufschnitt auf kalten Platten, als Zutat in Suppen und Nudelgerichten oder als Auflage einer deftig-pikanten Pizza Verwendung. Vergesst die temperamentvolle Ungarische Paprikasalami, die scharfe, heißblütige Spanische Chorizo und all die anderen inter- und nationalen Dauerwurstsorten!

Kommentare:

Merci hat gesagt…

Ich mag alle diese gut gewürzten, luftgetrockneten Würste. Jetzt muss ich schnell an meinen Kühlschrank und etwas davon naschen. Schlimm!^^

Kath rin hat gesagt…

Die Wurst ist wirklich lecker! Vielen Dank für die Hintergrundinfos!

lg kathrin

Magia da Inês hat gesagt…

✿⊱°•

°º。♪♫Bom fim de semana!°。♪♬
Beijinhos✿♫° ·.
Brasil⊱°•

http.//belguzaranne.blogspot.com hat gesagt…

merhaba neşe sağlık dolu bır hafta dılıyorum