Samstag, 7. Dezember 2013

Augsburger Christkindlesmarkt

Der Augsburger Christkindlesmarkt gehört zwar nicht zu den berühmtesten Weihnachtsmärkten der Welt, ist aber immerhin einer der schönsten und traditionsreichsten Deutschlands. Seine Geschichte reicht zurück bis ins 13. Jahrhundert, als Lebkuchen auch schon sehr gefragt war. Die Lebkuchenbäcker, damals noch Lebzelter genannt, verzierten ihr Gebäck mit verschiedenen Motiven und boten es in der Vorweihnachtszeit den Bürgern an. Wand- und Baumschmuck, Schnitzereien und Krippen vervollständigten das Programm. Der Markt wurde im Laufe der Zeit immer wieder umbenannt, verlegt, verlagert und verändert. Heute spielen nicht mehr Dauerbackwarenhersteller die erste Geige, sondern Glühweinstandbesitzer. Das Angebot reicht mittlerweile von einer Fahrt im Kinderkarussell bis hin zu nagelneuen Pfannen. Sehenswert sind die handgeschnitzten Holzfiguren: Horden von Hirten, Schafen, Rindern, Eseln, Ziegen und Jesuskindern. Massenhaft heilige drei Könige und hochheilige Paare. Dazwischen Einzelstücke wie Wasserpfeifenraucher, die der heimischen Krippe etwas orientalisches Flair verleihen könnten. Christbäume gibt's ebenso wie Softeis nicht. Dafür kann man billigen Schmuck und Popcorn kaufen. Aber es riecht nach Bratwurst und heißen Maronen...
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Kommentare:

Magia da Inês hat gesagt…

♡°º•.¸
Olá! Muito movimentado e alegre.
☾♫º°•.¸Bom domingo!
Boa semana!
♪♪♬♫º°•.¸Beijinhos
Brasil
°º✿♫

Krautl hat gesagt…

Bratwurst und heiße Maronen - und natürlich Glühweinduft....
die typischen Gerüche für einen Christkindl-Markt :-)
Schöner Text, lieber Nervenruh !

Liebe Grüße...