Freitag, 18. Oktober 2013

Bad Reichenhall

Durch Ausgrabungen kann bewiesen werden, dass Bad Reichenhall bereits in der Jungsteinzeit besiedelt wurde. Nachdem sich die Kelten und später die Römer dort niedergelassen haben, entstanden erste Handelswege. Besonders das Salz war sehr wertvoll und so entwickelten sich immer wieder Streitigkeiten. Ein Zeugnis aus dieser Zeit ist die Burg Gruttenstein mit ihrer wechselhaften Geschichte. Nach den Wittelsbachern wurde Ende des 15. Jahrhunderts die Salzherstellung verstaatlicht.
Bad Reichenhall genießt als eine Stadt im Alpenvorland den Vorzug einer durch Gebirge geprägten idyllischen Landschaft. Der Predigtstuhl, die Hochstaufen, der Zwiesel, das Lattengebirge, der Untersberg und die Loferer Steinberge sehen nicht nur schön aus, sie bieten auch einige Wanderwege und schützen die Stadt vor kalten nördlichen und feuchten westlichen Winden. Dies sorgt für ein mildes und bekömmliches Klima. Durch die bewaldete Umgebung und die Saalach wird die Luft zusätzlich gereinigt, sodass sie geradezu reizarm und allergenfrei wird.
Hätte man genügend Zeit, könnte man auf den Talwegen immer weiter spazieren, würde immer wieder unweigerlich an den vielen umliegenden Seen vorbeikommen und nicht nur die überschaubare Altstadt besichtigen, sondern sich auch in ihre Geschichte vertiefen. Man könnte Thumsee, Saalachsee und Listsee umkurven, das Hochgebirgsquellwasser kosten, Energie tanken und die Aussicht genießen. Der Watzmann könnte rufen. Der Königsee oder Berchtesgaden mitsamt seinem Nationalpark wären nicht weit entfernt. Salzburg läge nebenan...
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1 Kommentar:

Kathrin hat gesagt…

Eigentlich schade, dass ich es noch nie nach Bad Reichenhall geschafft habe, vor allem, weil es so nahe liegt. Zum Königessee wollte ich heuer auch mal, aber dann ist wieder etwas dazwischen gekommen. Jedenfalls vielen Dank für den Tipp!

lg kathrin