Samstag, 20. Juli 2013

Wald weg

Seit dem schweren Unwetter am 20. Juni ist mittlerweile ein Monat vergangen. Es war sehr nass, was eine Schneckenschwemme herbeiführte und eine Mückenplage auslöste. Es hagelte, wovon durchlöcherte Funkienblätter, übel zugerichtete Farne und geköpfte Lilien zeugen. Es gab Sturm. Es soll ein Tornado gewesen sein, eine Windhose, die eine Schneiße der Verwüstung riss. Die Straßen sind zwar alle wieder befahrbar und das, was vom Wald übrig blieb, ist weitestgehend wieder zugänglich, doch zwischen Deuringen und Steppach zeigt sich das Ausmaß immer noch deutlich. Der schattige, düstere Tann ist verschwunden. Dort, wo vorher ein Waldweg war, ist jetzt der Wald weg.
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Kommentare:

Merci hat gesagt…

Das sieht ja schlimm aus! Wir hatten zum Glück so etwas nicht!

Helga hat gesagt…

Oh, wie furchtbar! Man staunt immer wieder, welche Kräfte die Natur entfalten kann.
Mücken haben wir in diesem Jahr auch extrem viele. Ich mag kaum rausgehen.
Liebe Grüße Helga

Magia da Inês hat gesagt…

Muito triste!
Se o ser humano deixar, a floresta ainda regenera.

Bom fim de semana!♫° ·.
Beijinhos.
Brasil.•°
°。✿✿