Dienstag, 7. Mai 2013

Tulpen

Jetzt blühen sie auch bei uns. Wenig Sonnenschein und eher kühle Luft sorgen dafür, dass ihre Pracht länger erhalten bleibt. Bei sommerlichem Wetter wären ihre leuchtenden Farben binnen weniger Tage verschwunden.
Der Name der Blumen stammt vom Wort „toliban“ ab, das in Persien soviel wie „Turban“ bedeutet und auf die Form der Blüten abzielt. Die Heimat der Wildtulpen befindet sich in Afghanistan, Persien und Turkestan.
In Vorderasien, besonders auch im Gebiet der heutigen Türkei, wurden schon viele Sorten gezüchtet, als die Tulpe bei uns noch völlig unbekannt war. Ein Gesandter brachte sie 1554 vom Hof des Sultans nach Wien. 1559 blühte sie in den Gärten der Fugger in Augsburg.
Als Ende des 16. Jahrhunderts die ersten Tulpenzwiebeln nach Holland kamen, lösten sie dort ein Tulpenfieber aus. Jeder Gärtner und jeder, der über ein kleines Stückchen Boden verfügte, züchtete neue Sorten: geflammte, gestreifte, schwarze oder bunte. Das Fieber griff wie eine ansteckende Krankheit um sich.
Die Spekulation mit Tulpenzwiebeln weitete sich in einem Maße aus, dass die holländische Regierung strenge Gesetze gegen den Tulpenrausch und seine Auswüchse erlassen musste. Als der Preis auf 5500 Gulden für eine einzige Zwiebel stieg, wurden Höchstpreise festgelegt und die Spekulation brach in sich zusammen. Heute ist die Tulpenzucht ein bedeutender Wirtschaftszweig der Niederlande.
Wer eine Tulpenschau erleben will, dem sei eine Reise zum jährlichen Tulpenfestival in Istanbul empfohlen. Unabsehbare Tulpenmeere bieten Holländer in Haarlem oder Lisse am weltberühmten Keukenhof. Auf der Insel Mainau im Bodensee gibt es jeden Frühling unzählige Exemplare zu bewundern. Auch die botanischen Gärten widmen sich ausführlich dem Thema „Tulpen“.
Nervenruh's Schrebergarten schmücken zur Zeit fünf verschiedene Sorten dieser wunderbaren Blumen. Wühlmäuse, Frost und Staunässe rafften einige dahin. Neue Tulpenzwiebeln und mehr Sorgfalt könnten im kommenden Jahr diesen Zustand ändern.

Kommentare:

esradan hat gesagt…

konyada yaşıyorum.konyada tam bir lale şehrine dönüştü.önceden yurtdışından getirilen laleler artık konya nın ilçesinden tüm dünyaya ihraç ediliyor.ne güzel renkler.sevgiler

Kathrin hat gesagt…

Wow, dass sind herrliche, farbenfrohe Fotos. Ich möchte unter meinen Obstbäumchen im Herbst auch eine bunte Tulpenwiese anlegen.

lg kathrin

Magia da Inês hat gesagt…

Tulipas são muito bonitas e tem grande variedade de cores.
Bom fim de semana!
°º✿✿ Beijinhos do Brasil
°º✿
º° ✿✿° ·.