Montag, 22. April 2013

Es tut sich was

Erst vergangene Woche öffneten sich nach und nach die Blüten der Osterglocken und Hyazinthen. Jetzt geht's los. Buschwindröschen und Gänsekresse sorgen für weiße Tupfer, die Forsythie fürs Gelb. Schlüsselblumen und Primeln zeigen sich. Stramm drängt Liebstöckel aus dem Boden. An allen Ecken und Enden wächst und sprießt es. Der Schnittlauch kann geerntet werden, doch die Tulpen sind noch fest geschlossen. 
„Prunus Persica Benedicte“ steht nun bereits seit einem Jahr im Garten. Das Pfirsichbäumchen erreicht mittlerweile eine Wuchshöhe von über eineinhalb Metern. Es hat den Winter gut überstanden und treibt jetzt kräftig aus. Wie alle hellfleischigen Pfirsiche, ist auch Benedicte relativ resistent gegen die Kräuselkrankheit. Irgendwann soll der Ertrag äußerst hoch und regelmäßig sein. Es ist zwar ziemlich unwahrscheinlich, doch nicht unmöglich, dass schon in diesem Sommer die ersten aromatischen, gut steinlösenden, großen, saftigen und süßen Früchte an den Ästen hängen werden. Man darf also weiterhin gespannt sein. 
Die Vogelwelt ist sehr beschäftigt, die Schnecken sind schon da und abends treibt sich ein Marder herum, den die Katzen misstrauisch beäugen.

Kommentare:

Susanne hat gesagt…

Wann hast du denn den Schnittlauch ausgesät? Meiner treibt sich noch auf 1,5 cm Wuchshöhe in einem Blumenkasten in meinem Wohnzimmer herum?!

Susanne hat gesagt…

Vielleicht magst du das mal in deiner Gartenanlage verbreiten und diskutieren?
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/04/23/eu-will-anbau-von-obst-und-gemuese-in-gaerten-verbieten/