Sonntag, 3. März 2013

Beim wohlhabenden Inder

Der arme Inder verhungert, der wohlhabende ist ein Individuum wie Du und ich. Sein Land ist groß und vielfältig wie ein Kontinet. Im subtropischen Süden gibt es viel Reis, frisches Obst und Gemüse. Der wohlhabende Inder gibt Kokosnussmilch zu den Speisen und würzt mit Curry, Ingwer, Knoblauch oder Tamarinde. Im Osten liebt er eher milde Gerichte mit etwas Kreuzkümmel, Senföl, Fenchelsamen und Schwarzkümmel. Er bereitet leckere Desserts und Süßigkeiten zu. Aromatischer Reispudding und Konfekt gehören zu seinen Spezialitäten. Der Westen Indiens wiederum gleicht einem Vielvölkerstaat, so dass die variantenreiche Küche nicht verwundert. Dort liebt der wohlhabende Inder Schweinefleisch genauso wie kreative vegetarische Gerichte und Hülsenfrüchte. Neben Reis verwendet er gerne Hirse als Beilage. Im Norden kocht er viel Fleisch, meist Lamm, Ziege oder Geflügel. Eines seiner bekanntesten Gerichte ist Tandoori-Hähnchen, das traditionell im Tandor, einem ganz speziellen Lehmofen, zubereitet wird. Auch pikant gefüllte Teigtaschen stammen aus dem Norden. Gewürzt wird nach orientalischen Einflüssen mit Kreuzkümmel und Safran. Zudem werden häufig Nüsse und Milchprodukte verwendet. Als Beilage reicht der wohlhabende Inder aus dem Norden Naan, ein köstliches Fladenbrot. Sein Essen ist ein Fest für die Sinne.

Kommentare:

Merci hat gesagt…

Warst Du schon einmal in Indien? Zufälligerweise stehe ich mit einigen jungen Indern in Kontakt, die mir vieles aus ihrem Land mitteilen. Natürlich ist Indien groß und hat viele Facetten, anders als bei uns. Hier werden Menschen eher totgeschlagen als dass sie verhungern, obwohl es diese Variante leider auch gibt. Dabei ist Deutschland ein sehr reiches Land!

belguzaranne.blogspot.com hat gesagt…

IYI AKŞAMLAR GÖZLEME NEFIS GÖRUNUYOR AFIYETOLSUN

Kathrin hat gesagt…

Tja, aber gibt es diese Unterschiede zwischen arm und reich nicht überall, auch wenn sie nicht immer so deutlich sichtbar sind?

lg kathrin

Gärtnerei Bell hat gesagt…

Indien ist ein faszinierendes Land... mit leider einer großen Schere zwischen Arm und Reich. Das hindert mich daran, das LAnd mal zu bereisen. Ich könnte das Elend nicht ertragen.