Mittwoch, 21. November 2012

Laub

Nach den ersten kalten Nächten fällt es in Massen zu Boden und bringt einige Gärtner schier zur Verzweiflung. Viele entsorgen das Laub aus Platzmangel mit dem Hausmüll. Doch dafür ist es eigentlich zu schade. Das Laub eignet sich nämlich gut als Mulch für Pflanzen, die ihren natürlichen Lebensraum im Wald, am Waldrand oder im Moor haben. Gewächse wie zum Beispiel Heidelbeeren blühen mit einer Mulchschicht aus Blättern regelrecht auf. Das entspricht ihren Lebensbedingungen am Naturstandort. Die Blätter zersetzen sich im Laufe des Jahres und reichern den Boden mit Humus an. Auch Himbeeren oder Erdbeeren reagieren dankbar auf eine Laubabdeckung im Wurzelbereich. Außerdem nutzt der Igel sehr gerne größere Haufen als Winterquartier. Eine kleine Höhle aus einer alten, auf dem Kopf stehenden Obststeige im Inneren eines Blätterhügels kann für die nützlichen Stacheltiere ganz besonders einladend wirken.

1 Kommentar:

Kathrin hat gesagt…

Im alten Garten hatten wir auch jede Menge Laub, am Ende wussten wir gar nicht mehr wohin damit.

lg kathrin