Montag, 20. August 2012

Dahlien

Den jahreszeitlichen Dreiklang aus Tulpen im Frühling und Lilien im Sommer beschließt die Dahlie als eine nicht weniger prachtvolle Gartenblumengattung des Spätsommers und des Herbstes. Den drei so unterschiedlichen Gruppen ist die unabsehbare Fülle ihrer Zuchtformen gemeinsam und das trotz breitester Farbentfaltung durchweg fehlende Blau ihrer Blüten. Zu den Tausenden schon bestehenden Zuchtsorten der Dahlie kommen jährlich neue hinzu; eine umfassende Übersicht ist nicht mehr möglich. Eine Hilfe gibt die Gruppierung der Dahlien nach ihren Blütenformen.
Dahlien bilden während des Sommers blatt- und stängelreiche Büsche mit überaus vielen und oft großen Blütenköpfen. Die größten der Schmuckdahlien erreichen bis zu 25 Zentimeter Durchmesser und sind zudem kugelig gefüllt. Mit anderen Worten: Die Dahlie verausgabt sich in den wenigen Monaten ihrer Entfaltung stark. Das gilt besonders für die großen Sorten. Zwar zehrt die Pflanze zunächst von den Nährstoffen ihrer Wurzelknolle, aber bis zum Herbst muss sie dieses Speicherorgan auch wieder gefüllt haben. So versteht es sich von selbst, dass Dahlien einen besonders guten, nährstoffreichen Boden brauchen.
In Gartenbüchern und -zeitschriften wird deshalb oft empfohlen, ihnen ab Frühsommer alle zwei bis drei Wochen eine Kopfdüngung mit Volldüngerlösung zu geben. Solche arbeitsaufwendigen Ratschläge, die im mineralgedüngten Garten ihre volle Berechtigung haben, brauchen den Gartenfreund, der seine Blumen biologisch pflegt, nicht zu verunsichern. Je nachdem, wann ausgereifte Komposterde zur Verfügung steht, versetzt man die obere Bodenschicht des Dahlienbeetes mit frischem schwarzem Humus und misst diese Gabe eher reichlich als knapp. Frischer Humus ist nicht mit Frischkompost zu verwechseln, der für die Düngung von Gartenblumen nicht verwendet werden sollte.
Will man ein übriges tun, so gibt man den Dahlienpflanzen während des Jahres einige Schaufeln Komposterde, doch genügt grundsätzlich eine kräftige Jahresdüngung. Komposterde ausbringen heißt immer, Vorratsdüngung zu geben, aus der sich die Pflanze nach Bedarf selbst bedienen kann. Bei wasserlöslichem Mineraldünger hätte es wenig Wirkung, die Jahresmenge auf einmal zu verabreichen, weil die Düngesalze vom Regen ausgeschwemmt werden. Anfänglichem Überfluss würde bald der Mangel folgen. 

Kommentare:

Magia da Inês hat gesagt…

¸.°.¸彡♡°
Amei essa postagem.
Amo dálias, são minhas flores preferidas.
Boa noite!
Beijinhos.
¸.°.¸彡♡°

Kathrin hat gesagt…

Wunderschöne Blüten, dass es alle von Dir erwähnten Blumen nicht in blau gibt, war mir bislang gar nicht bewusst.

lg kathrin