Sonntag, 12. August 2012

Aufgehängt

Auch die Speisezwiebeln gediehen heuer außerordentlich prächtig. Sie haben die richtige Größe erreicht und sind weder faulig geworden, noch in die Blüte geschossen. Aus einem Netz Steckzwiebeln gab es lediglich zwei Ausfälle. Schon kurz nach dem Einsetzen war Nervenruh das Gärtnerglück hold. Die Vögel zogen die Zwiebelchen nicht wie so oft aus der Erde, sondern ließen sie in Ruhe. Überhaupt ist es ein Einfaches, Zwiebeln anzubauen. Man steckt sie im Frühjahr in den Boden, befreit sie ab und zu von den Unkräutern und lockert zwischendurch die Erde auf. Das war's dann aber auch schon. Nicht mal gießen muss man sie. Es regnet oft genug und kürzere Trockenperioden schaden den Zwiebeln nicht. Nun waren die Röhren verdorrt und somit der Zeitpunkt der Ernte gekommen. Die Zwiebeln wurden am Kraut zu Büscheln zusammengebunden und zum Trocknen unter dem Vordach der Hütte aufgehängt. Man ahnt es: Solche Zwiebeln gibt es kaum zu kaufen. Nicht nur, dass sie nicht so wässerig sind. Schon beim Schneiden wird sich herausstellen, dass ihre Festigkeit kaum zu überbieten ist. Im Vergleich dazu sind die Knollen aus dem Supermarkt undefinierbare, schwabbelige, geschmacklose Wasserdinger.
Außerdem im Erntekorb: Karotten, Tomaten, Peperoni, etwas Petersilie und Stangensellerie, Knoblauch sowie selbstverständlich die zur Zeit obligatorischen Gurken und Zucchini.

Kommentare:

Merci hat gesagt…

Das ist richtig! Am wenigsten Arbeit hat man Zwiebeln und dazu schmecken sie ganz anders als gekaufte Zwiebeln aus dem Supermarkt. Dieses Jahr habe ich das erste mal Pfefferoni angepflanzt und sie gedeihen gut. Probiert habe ich noch nicht aber sie schen so schon recht scharf aus. ;-)

Kathrin hat gesagt…

Zwiebel möchte ich irgendwann auch ausprobieren - vielleicht nächstes Jahr. Ich habe heuer recht viel Glück mit Kürbisgewächsen, dafür frisst irgendein Tier meine Tomaten auf.

lg kathrin