Dienstag, 10. Juli 2012

Miau!

Den Sommer über bin ich in den Schrebergärten. Tag und Nacht. Anfangs war's wieder unbequem und stressig. Als es noch kühler und nass war, lag ich nämlich faul auf Nervenruh's Sofa, während sich Eindringlinge in meinem Revier breit machten. Aber die Situation ist mittlerweile geklärt. Die Zuagroastn wissen inzwischen, wo der Bartel den Most holt. Ich bin der König der Gärten.
Nervenruh, mein Diener, schaut jeden Tag nach mir, sorgt für mein Futter, meine Streicheleinheiten und trägt mich wie ein kleines Kind durch die Parzelle. Das mag ich.
Mit meinem Diener habe ich Glück gehabt, obwohl er auch seine Macken hat. Der Kerl erwischt keine Maus. Nicht eine einzige. Er sieht sie nicht mal. Wie oft habe ich ihm vorgeführt, wie es funktioniert? Er begreift es einfach nicht. Wenn er jagen geht, nimmt er eine Schere und spürt Schnecken auf. Igitt! Da ist nicht mal so viel Action drin wie beim Zen-Bogenschießen.
Doch ich will mich nicht beschweren. So sind die Aufgaben wenigstens eindeutig verteilt: Nervenruh schleicht den Schleimern nach und ich erledige den Rest.
Gruß aus Deuringen und Schnurrrrr...
Euer Felix

Kommentare:

Helga hat gesagt…

Ein tolles Foto und eine wahre Geschichte.
Viel Spaß weiterhin im Schrebergarten, dass weder Schnecken noch Mäuse zum Zuge kommen.
Liebe Grüße Helga

Wedi hat gesagt…

Mensch Felix das kenn ich meine Diener sind genau so gruss aus Nordhessen von Merlin ;-)

Krautl hat gesagt…

Danke für diese Geschichte, Nervenruh :-)
Einfach köstlich dargestellt - genauso wird Felix empfinden *lach*.
Liebe Grüße...