Donnerstag, 28. Juni 2012

Rundgang

Waldmeister: Gedeiht da, wo sonst nichts wachsen will. Ist bereits verblüht. Mit seinen lustigen Blättern ein dankbarer Bodenbedecker.
Haselnuss: Schafft man es, den Haselnussbohrer fernzuhalten, winkt eine reiche Ernte für Mensch und Eichhörnchen.
Funkie: Eine Sorte, die den Schatten liebt. Ob sie wohl noch blüht?
Johannisbeeren: Rote und schwarze. Nicht mehr lange, und sie sind reif. Dann wird tagelang geerntet.
Schwertlilien: Robust gegen alles. Setzen sich überall durch. Brauchen keine besondere Pflege. Sehen gut aus.
Leberblümchen: Führen um diese Jahreszeit ein Schattendasein. Ein Kleinod.
Storchschnabel: Dieses Jahr neu im Garten. Scheint sich selbst an unwirtlichen Stellen durchzusetzen. Blüht zur Zeit unermüdlich.
Stachelbeeren: Mindestens so gut wie Kiwi. Sind bald reif.
Akelei: Hat sich wunderbar vermehrt. Zum Teil noch in Blüte, zum Teil mit Samenkapseln. Die Blätter sind schön.
Phlox: Drei verschiedene Farben und Sorten. Im Moment gut einen Meter hoch. Blüht noch nicht.
Erdbeeren: Verschiedene Sorten. Gibt's zur Zeit täglich. Süß und vitaminreich.
Pfingstrosen: Fast verblüht. Sind im Laufe der Jahre kräftige Büsche geworden.
Iris: Die Blütenknospen gehen jetzt auf. Die Pflanze hat sich gut gehalten.
Zwetschgen: Den Baum hat niemand angepflanzt. Da ist von Nervenruh's ehemaligem Nachbarn ein Kern über den Zaun gefallen.
Efeu: Kriecht und klettert hier und da sinnlos in der Gegend herum. Da könnte man sich auch mal was einfallen lassen.
Tomaten: Zehn verschiedene Sorten. Die meisten tragen Fruchtansätze. Man darf gespannt sein.
Paprika: Haben schon kleine Knubbel gebildet. Hoffentlich entdecken das die Schnecken nicht.
Peperoni: Fünf verschiedene Sorten. Davon eine mild und fünf scharf. Tragen bereits grüne Schoten.
Kirschpaprika: Drei Sorten. Scharfe Früchtchen. Wachsen gut, dauert aber noch.
Wein: Klettert bis der Herbst kommt. Keine Trauben, aber viel Blattwerk.
Klematis: Die Waldrebe. Drei verschiedene Sorten. Handteller große Blüten. Wunderbar und jetzt.
Lilien: Waren früher auf dem Balkon. So ein Zufall: Noch kein einziger roter Käfer.
Nelken: Breiten sich gut aus, wenn man sie lässt. Pflegeleicht und hübsch.
Steinrich: Längst verblüht. Rustikal und knorrig. Immer.
Gänsekresse: Blühte im Frühjahr. Immergrün. Gehört mal wieder kultiviert.
Zuckermais: Zwei Halme. Einfach so. Ein paar Kolben wird's schon geben.
Artischocke: Lockt Wühlmäuse an. Deswegen im Topf. Gaumen oder Augen? Es steht noch nicht fest, ob das Gemüse aufgegessen wird oder blühen darf.
Gurken: Zwei Pflanzen im Freiland. Die Fruchtansätze sind da. Sehen gut aus.
Lupinen: Waren jahrelang gut vertreten. Sind leider weniger geworden. Mittlerweile verblüht. Hoffentlich vermehren sie sich wieder.
Löwenmäulchen: An verschiedenen Stellen. Unterschiedliche Farben. Versetzte Pflänzchen, aufgehendes Saatgut oder Nachkommende, die jetzt in voller Blüte stehen.
Blaukissen: Wächst schlecht. Zur falschen Zeit am falschen Ort. So geht's nicht. Muss geändert werden.
Zwiebeln: Null Problem. Erde lockern. Unkraut zupfen. Unverkäuflich. Gut.
Petersilie: Unentbehrlich in Nervenruh's Küche. Lange Keimzeit. Gut zum Einfrieren. Teuer im Handel.
Rhabarber: Rot. War schon vor Nervenruh im Garten. Will nicht mehr. Suche Nachfolger.
Karotten: Späte Sorte. Schnecken haben Lücken gerissen. Die Nachsaat keimt.
Knoblauch: Deuringer Boden ist nicht seine Stärke. Wird womöglich erst im nächsten Jahr geerntet.
Sonnenblumen: Ein Muss. Vorgezogen und ausgepflanzt. Zwei Sorten. Jetzt geht's erstmal in die Höhe.
Stangensellerie: Sechs Pflanzen. Für Salate, Suppengrün, als Gewürz. Praktisch, wenn man immer nach Bedarf abernten kann.
Radieschen: Nicht mehr lange. Dann folgen auf ihrem Platz Blattsalate.
Zucchini: Da kann man beim Wachsen fast zusehen. Zwei Pflanzen, die sich bislang prächtig entwickelt haben und reiche Ernte liefern werden.
Fuchsschwänze: Noch relativ klein. Werden aber bald einen Blickfang bilden.
Buschbohnen: Erst vor kurzem in den Boden gedrückt. Spitzeln schon aus der Erde.
Kohlrabi: Blaue. Dauert nicht mehr lange bis zum Verzehr. Werden hauptsächlich roh verspeist.
Kornblumen: Sind verblüht. Die Blätter sind saftig grün. Kommen immer wieder.
Zinnien: Blühen lustig in allen Farbschattierungen zwischen rot und gelb.
Meerlavendel: Knorrige Blätter. Eine Pflanze hat Stängel ausgetrieben.
Pimpinelle: Schönes Kraut. Dankbare Pflanze. Kann dauernd geerntet werden.
Bartnelken: Jetzt in voller Blüte. Farbtupfer.
Pfefferminze: Wuchs plötzlich aus einem Maulwurfshaufen. Das putzige Tierchen hat sie wohl mitgebracht.
Winden: Beranken wirklich alles. Ziemlich lästig.
Schleifenblumen: Verblüht. Warten jetzt schon auf das nächste Jahr.
Flieder: Blüht jetzt auch nicht mehr. Hat sich gut entwickelt.
Goldregen: Die Farbe schimmert schon durch die noch geschlossenen Blütendolden.
Riesenmohn: Hat einen ungünstigen Platz. Ein hartes Leben.
Schmuckkörbchen: Cosmea. Wachsen jetzt rasant wie alle einjährigen Sommerblumen.
Topinambur: Die Verwandte der Sonnenblumen mit den schmackhaften Knollen. Wächst wild.
Frauenmantel: Schöner, pflegeleichter Bodenbedecker. Schnecken fressen ihn nicht, sondern benutzen ihn als Versteck.
Liebstöckel: Blüht jetzt. Ist mindestens 2,50 Meter hoch. Verschwindet im Laufe des Sommers, kommt im Frühling wieder.
Schnittlauch: Kann man immer brauchen. Schmeckt gut, blüht schön.
Hortensie: Jetzt im dritten Jahr. Bald öffnen sich die Dolden. Ein stattlicher Strauch geworden.
Fingerhut: Schön anzusehen. Leider nur eine Pflanze.
Nigella: Die Jungfer im Grünen. Der Schwarzkümmel. Sät sich von selbst aus. Kommt jeden Sommer wieder.
Minze: Hellgrün, ohne Menthol. Angeblich aus Marokko.
Heidelbeeren: Neu. Zwei verschiedene Sorten (Duke, Blue Crop). Man darf gespannt sein, wie sie sich entwickeln.
Himbeeren: Sind reif. Klein und wässeriger Geschmack. Die richtig guten gibt's erst im Spätsommer und Herbst.
Meerrettich: Unverwüstlich. Könnte auch mal wieder ein Stück geerntet werden.
Fackellilie: Schnecken haben ihr zugesetzt. Das wird schon wieder.
Oregano: Dost. Schon über fünfzehn Jahre alt. Vielseitig verwendbar.
Kletterrosen: Ganz besonders schön: Die Graciosa, die ihr zweites Jahr in Deuringen erlebt.
Lavendel: Nachbar der Rosen. Riecht gut, wehrt Schädlinge ab und blüht.
Wicken: Dürfen am Zaun entlang wachsen.
Astern: Früher war es ein Busch, jetzt sind es Büsche. Gut eineinhalb Meter hoch. Blühen im Spätsommer und Herbst.
Goldlauch: Der letzte der Frühblüher. Die Zwiebeln müssen noch einziehen.
Sommerazalee: Neu im Garten. Schöne Blütenkelche.
Sonnenhut: Wächst in diesem Jahr mitten aus einem Asternbusch.
Farn: Gewächs aus der Urzeit. Begrünt auch schattige Plätze.
Liguster: Schon immer da. Steht halt so rum. Hatte kleine, weiße Blüten. Im Winter trägt er Beeren.
Ranunkel: Ausgeblüht. Muss immer wieder gestutzt und zurückgeschnitten werden. Kann auch lästig sein.
Nachtkerzen: Bieten jeden Abend in der Dämmerung ein Schauspiel. Waren schon mal zahlreicher.
Thymian: Gewürz, Duftstoff, Schneckenabwehr. Sollte man eigentlich um jedes Beet pflanzen.
Rosmarin: Der Nachfolger meines alten, im Winter erfrorenen Buschs. Mal sehen, ob's der neue auch so lange macht.
Nanaminze: Die echte. Ein Souvenir aus Marokko. Die beste Minze der Welt. Bereits aufgegeben, aber jetzt gut in Schuss. Glück gehabt.
Banane: Musa Basjoo. Jahrelang eine Leidenschaft. Aber auch ein Kampf. Darüber demnächst ein gesonderter Eintrag.
Dahlien: Neun verschiedene. Sollen zwischen neunzig und hundert Zentimeter hoch werden. Das dauert wohl noch ein Weilchen.
Gelenkblumen: Blühen im Spätsommer. Pflegeleicht und rustikal.
Pfirsich: Benedicte. Der junge Baum trägt natürlich noch keine Früchte.
Anemonen: Die Buschwindröschen sollen im Laufe der Zeit eine Fläche von ein bis zwei Quadratmetern erobern.
Forsythie: Ein schattiges Plätzchen braucht jeder. Der verblühte Strauch schirmt die Westseite ab.
Sauerkirschen: Der Stamm steht in Nachbar's Garten. Äste mit noch grünen Früchten ragen über den Zaun.
Fichten: Dicht gepflanzt wie eine Hecke. Mückenheim. Spendet Schatten an der Südseite.
Birke: Ein riesiger Baum. Steht wohl schon ewig da. Ermöglicht Vogelkonzerte aus der ersten Reihe.
Hopfen: Darf an der Birke hochwachsen. Das zweite Jahr. Wird schon. Bis zur ersten selbstgebrauten Mass Bier dauert's aber noch.
Löwenzahn, Gänseblümchen, Giersch, Tausendgüldenkraut, Vogelmiere, Huflattich, Flechten, Nesseln, Spitzwegerich, Rasen...
Bestimmt wurden einige Pflanzen übersehen oder einfach nicht beachtet. Gewächse, deren Namen momentan nicht geläufig sind, wurden erst gar nicht erwähnt.

Kommentare:

Merci hat gesagt…

Du warst aber fleißig! Großes Kompliment! Jetzt noch für alles eine Pflanzanleitung, das wäre das I-Tüpfelchen.
Ich wünsche Dir eine reichliche Ernte!
Grüße aus dem sonnigen Norden! :-)

Susanne hat gesagt…

Was für ein schöner Blog-Eintrag!

Krautl hat gesagt…

Ist ja super, Deine Auflistung. Großes Kompliment :-) Schön zu lesen :-)