Montag, 18. Juni 2012

Düfte

Harvard-Forscher haben Studenten beim Lernen mit Schwaden von Lavendel und Rosmarin eingenebelt. Anschließend wurde das zuvor Gepaukte abgefragt. Und siehe da: Erreichte erneut ein Hauch von Lavendel oder Rosmarin die Oberstübchen der Testpersonen, konnten sie sich besser erinnern als in ganz normaler Zimmerluft.
Wissenschaftler der Uniklinik Mannheim besprühten die Nasen von fünfzehn schlafenden Frauen mit Geruchsstoffen. Dazu passten sie genau jenen Zeitpunkt ab, als die Testpersonen in die Traumphase wechselten. Eine Minute später weckten sie die Schlafenden. Die Rosenduft-Kandidatinnen schwärmten von schönen Träumen, wohltuend und entspannend.
Psychologen der Wheeling Jesuiten Universität in West Virginia bedufteten Gewichtheber beim Training mit Pfefferminze und erzielten damit erstaunliche Leistungen: Die Sportler konnten öfter stemmen und waren ausdauernder. Andere Studien mit Leichtathleten brachten ähnliche Resultate: Sprints und Liegestütze fallen leichter mit einem Hauch von Menthol oder Minze.
„Ein Tag ohne Dufterlebnis ist ein verlorener Tag“, sagt ein ägyptisches Sprichwort. Also: Immer der Nase nach!

1 Kommentar:

Kathrin hat gesagt…

Ich glaube davon habe ich schon in der Zeitung gelesen. Hätte nicht gedacht, dass Gerüche so eine starke Auswirkung haben.

lg kathrin