Im vorjährigen Winter blühte in Nervenruh's Zuhause ein prächtiger Ritterstern (siehe Eintrag vom 30. Januar 2011). Er sollte auch
heuer wieder zum Leben erwachen und abermals die düstere, kalte Jahreszeit mit
seinen Trompetenkelchen verschönern. Man richtete ein Augenmerk darauf, dass
die Pflanze bei einer Zimmertemperatur von 18°C bis 20°C gedeihen konnte,
schnitt nach der Blütezeit die verwelkten Teile samt Stiel ab, goss häufiger,
um die Entwicklung der Blätter zu fördern, platzierte sie den Sommer über im
Garten an einem halbschattigen Platz, stellte im August jegliche Pflege ein,
damit das Laub verdorren und die Ruhephase beginnen konnte, bewahrte die
Zwiebel an einem kühlen Ort in der trockenen Erde auf, topfte sie im November
um, begann im Dezember wieder zu gießen und wartete darauf, dass der Ritterstern
abermals mit seinen mächtigen Trompetenkelchblüten die anderen Zimmerpflanzen
in den Schatten stellt und uns mit seiner bunten Pracht den trostlosen Winter
verkürzt. Die Freude war groß, als die vertrocknete Blumenzwiebel tatsächlich
grün austrieb. Doch alles, was das Gewächs bot, waren zwei Blätter. Sonst
nichts. Darum besorgte sich Nervenruh einen neuen Ritterstern. Diesmal handelt
es sich um eine andere Sorte mit einer dickeren Zweibel und Blütenstängeln, aus
denen jeweils zwei große, rote Kelche, die fast schon an Lilien erinnern,
wachsen. Im Moment zeigt die Pflanze ihre ganze Pracht.
Buchverlosung "Naturkosmetik"
Vor einer Stunde





2 Kommentare:
Ich wollte meine Rittersterne auch so gerne überwintern, aber bei meinen Zwiebeln zeigte sich schon recht früh der Rote Brenner. Damit hatte sich dieses Projekt erübrigt.
Das Foto gefällt mir.
lg kathrin
Na dann ging es Dir so wie mir! Dieses Jahr kam auch nichts außer grünen Blättern. Ich verstehe es nicht!
Dafür sind meine Palmen richtig gut geworden, die ich mal aus Dattelkernen gepflanzt habe. Demnächst auf meiner Seite!^^
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