Buchverlosung "Naturkosmetik"
Vor einer Stunde
Sie kommen aus Ecuador, Brasilien, Vietnam, Malaysia, Israel oder der Elfenbeinküste: Südfrüchte versüßen den Winter und spenden lebensnotwendige Vitamine. Um sie täglich frisch auf einen mitteleuropäischen Tisch zu bekommen, wird die Verschmutzung der Atmosphäre durch Transportflugzeuge bedenkenlos in Kauf genommen. Für den oben abgebildeten Obstkorb wurden mindestens 15000 Kilogramm Kohlendioxid in die Luft geblasen. Ganz schön gesund, was?
In den Mittelmeerländern gibt es viele herrenlose, streunende Hauskatzen. So auch auf Zypern. Doch anders als in den meisten dieser Gegenden, sind die Tiere auf der drittgrößten mediterranen Insel bei den Menschen beliebt. Sie werden nicht verscheucht, sondern gefüttert und gestreichelt.
Hauskatzen haben auf Zypern eine lange Tradition. Bis zum Jahr 2004 wurde angenommen, dass sie vor etwa 4.500 Jahren im Alten Ägypten domestiziert wurden. Damals wurde die Katze als Mischwesen aus Gott und Tier verehrt. Die Göttin Bastet, Tochter und Gemahlin des Sonnengottes Ra, stellte man sich als wohlgestaltete Frau mit einem Katzenkopf vor.
Umso größer war die Überraschung, als Jean-Denis Vigne vom Nationalen Museum für Naturgeschichte in Paris und seine Kollegen die jungsteinzeitliche Grabstätte in Shillourokambos auf Zypern entdeckten. Dort befand sich in einem etwa 9.500 Jahre alten Grab neben Beigaben auch das Skelett einer gezähmten Katze.
Die Leichen waren in einem Abstand von etwa vierzig Zentimetern symmetrisch angeordnet vorgefunden worden, was auf eine enge Beziehung zu Lebzeiten schließen lässt.
Es gilt heutzutage als sicher, dass Hauskatzen von den Falbkatzen abstammen. In frühen jungsteinzeitlichen Kulturen vor 10.000 bis 11.000 Jahren könnten diese immer häufiger in die Dörfer gekommen sein, als sie die Kornvorräte als ergiebiges Jagdrevier für Mäuse entdeckten. Umgekehrt könnten die Dorfbewohner den Nutzen der Tiere erkannt und sie gezähmt haben.
Katzen konnten nur durch menschliches Zutun nach Zypern gelangt sein. Bisher ungeklärt ist jedoch, ob es sich hierbei um wilde oder gezähmte Tiere handelte. Heute weiß man, dass zumindest einige dieser Vierbeiner mit den Menschen verbunden waren und immer noch sind. Seit 10.000 Jahren...
So nennt man Schupfnudeln im Allgäu und in Oberschwaben. Der einzige kleine Unterschied ist die Form. Bauchstupferla sind etwas dünner und an den Enden etwas spitzer als die eher gedrungenen Schupfnudeln. Die Herstellung ist relativ einfach. Man nehme ein Pfund gekochte Kartoffeln vom Vortag, drückt sie durch eine Presse und knetet sie mit einem Pfund Mehl, einem Ei sowie etwas Salz und Muskat zu einem Teig. Dann rollt man mit der flachen Hand auf einem mit Mehl bestäubten Untergrund die fingerlangen Bauchstupferla. Anschließend werden sie mit etwas Schmalz in einer Pfanne goldbraun gebraten. Bauchstupferla eignen sich als Beilage zu vielen Gerichten oder als eigenständige Mahlzeit mit Sauerkraut und Speck.
Der 1906 im Westerwald geborene Schauspieler Carl Clemens Hahn machte von 1953 bis 1964 in 185 fünfzehnminütigen Sendungen als erster deutscher Fernsehkoch Clemens Wilmenrod Karriere. Die Show „Bitte, in zehn Minuten zu Tisch“ wurde zu einem der frühen Straßenfeger des Fernsehens. Voller Begeisterung kochten die Zuschauer Wilmenrods Kreationen in ihren Haushalten nach. Legendär blieben seine oft banalen Rezepte wie Gefüllte Erdbeeren (mit Mandeln), das Arabische Reiterfleisch (ein einfaches Hackfleischgericht) oder die Blitzgulasch-Suppe (kurz angebratenes Fleisch in siedendes Wasser werfen und 24 Stunden stehen lassen). Seine bekannteste Erfindung ist der 1955 erstmals vorgestellte Hawaii-Toast, die wohl exotischste Schöpfung der Ära Adenauer, die auch heute noch in vielen Gaststätten und Bistros angeboten wird. Dabei handelt es sich um eine Scheibe Toastbrot, die mit Butter bestrichen, mit Schinken, einer Scheibe Ananas aus der Dose und Käse belegt sowie mit einer Kirsche garniert und im Ofen bei 180°C bis zur Käseschmelze gebacken wird. Mittlerweile ist auch verbreitet, auf den fertigen Toast Preiselbeeren oder ähnliches zu setzen oder ihn mit etwas süßem Paprikapulver zu würzen. Einige Zeit wurde vermutet, dass Hawaii-Toast aufgrund der Zusammenstellung der Zutaten das Potenzial zur Bildung von krebserregenden Nitrosaminen aus Nitriten im Pökelsalz des Schinkens und den Aminosäuren des Käses im sauren Milieu der Ananas habe. Untersuchungen des Fachbereichs Lebensmitteltechnologie an der Technischen Fachhochschule Berlin ergaben jedoch keinen erhöhten Gehalt an Nitrosaminen.
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