Sonntag, 4. September 2011

Hopfen...

...liebt stickstoffreichen, feuchten Boden. Aus einem dicken Wurzelstock, dem sogenannten Rhizom, wachsen die Triebe in Höhen bis zu sieben Metern. Die krautige Kletterpflanze aus der Familie der Hanfgewächse windet sich dabei im Uhrzeigersinn um gespannte Schnüre, andere Gewächse, sonstige Gegenstände oder Rankhilfen. Erst einmal heimisch geworden, ist es sehr schwierig, Hopfen wieder zu beseitigen. Seine Dolden werden meist zum Brauen von Bier verwendet. In der Medizin sowie der pharmazeutischen Industrie kommen zur Herstellung von Schlaf- und Beruhigungsmitteln, als Aromastoff oder zur Abwehr von Schadinsekten kleinere Mengen zur Verarbeitung. In Bayern erwarten die heimischen Hopfenbauern heuer eine Ernte mit einem Gesamtgewicht von unglaublichen 637000 Zentnern, was etwa einem Drittel der Weltproduktion entspricht. Das liegt aber nicht an den Pflanzen in Nervenruh's Garten, sondern hauptsächlich an denen aus der Holledau.  

Kommentare:

Kathrin hat gesagt…

Hopfen im eigenen Garten? Auch keine schlechte Idee - dient er nur zur Zierde oder hast Du damit etwas bestimmtes vor?

lg kathrin

Mary hat gesagt…

ja, was machst du damit..Bier brauen :D

e-news hat gesagt…

nice info