Montag, 11. Juli 2011

In der Dämmerung

Die Saison der allabendlichen Froschkonzerte scheint vorbei zu sein. Die Hummeln sind verschwunden, die Vögel verstummt. Es wird still im Garten. Lautlos, wie im Zeitraffer, öffnen sich nach und nach die Blüten der Nachtkerzen. Für dieses Ereignis scheint eine Truppe Bienen extra wach geblieben zu sein. Mit druchdringendem Summen und Brummen stürzen sich die Insekten auf die gelb leuchtenden Blumen. Schon nach kurzer Zeit trägt jedes dieser emsigen Tierchen im Flug ein Päckchen Blütenstaub mit sich. Sie sammeln eifrig, bis das Gewicht der Pollen mit dem Auftrieb der Bienenflügel kollidiert, bis die Last gerade noch geflogen werden kann. Kurz nach 21.30 Uhr bricht das Treiben plötzlich ab. Danach herrscht scheinbar Ruhe. Nur die Grillen zirpen noch.

Kommentare:

Kathrin hat gesagt…

Ich selbst habe leider keine Nachtkerzen im Garten, aber es muss toll sein so etwas beobachten zu können. Wir fanden dieses Jahr einen Bienenstock im Garten, das Volk, welchen ihn einst gebaut hatte, war nicht mehr da, jedoch fanden in andere Bienen und räumten ihn aus. Kaum brach die Dämmerung herein war es still und die Bienen weg, anscheinend müssen die alle rechtzeitig zu Hause sein :)

lg kathrin

Merci hat gesagt…

Die Nachtkerze ist etwas besonderes! Vielleicht solltest Du mal eine Blitzlichtaufnahme machen. Oder willst Du sie nicht erschrecken?

Gerry hat gesagt…

Das hört sich ja wirklich aufregend an. Mal gelegentlich eine Hummel oder Biene verirrt sich schon bis zu mir in den 5. Stock - aber abends ist dann alles ruhig.

Ich stelle es mir toll vor, dieses Schauspiel ruhig zu beobachten. :-)