Samstag, 9. April 2011

Lichtverschmutzung

Früher wölbte sich über Nervenruh’s Garten ein beeindruckendes Sternenzelt. In einer Neumondnacht war es so dunkel, dass man seine Hand vor den Augen nicht mehr sehen konnte. Diese Zeiten sind mittlerweile vorbei. Mit dem Fortschritt des Baugebietes Deuringen-Nord wurden immer mehrere Beleuchtungskörper installiert, so dass es nachts – egal, welcher Mond am Himmel steht - immer gleichmäßig hell ist. Nur noch die strahlendsten Sterne sind zu sehen. Das Problem der Lichtverschmutzung wird unterschätzt und oft nicht wahrgenommen. „Lichtverschmutzung beeinflusst bestehende Ökosysteme“, kann im Wikipedia nachgelesen werden. Die sinnlose Energieverschwendung steht dabei noch auf einem ganz anderen Blatt. Nervenruh bräuchte das alles nicht. Auf dem Foto oben scheint es, als wäre sogar der Mond irritiert von seiner Bahn abgekommen und im Geäst der Bäume hängen geblieben.

Kommentare:

Gerry hat gesagt…

Eigentlich fällt mir als Stadtmensch die Lichtverschmutzung kaum noch auf. Am Himmel sind der Mond und ein paar Sterne zu sehen - das wars.

Aber wenn man mal in einer abgeschiedenen Gegend ist offenbart sich erst die unglaubliche Schönheit des Himmels. Tausende Sterne, unterschiedliche Schattierungen und Nebel. Einfach gewaltig! Eine meiner tollsten Nächste verbrachte ich in einem kleinen Ort im Donaudelta, wo gottseidank auch die Straßenbeleuchtung ausgeschaltet war.

Städte ohne Straßenbeleuchtung finde ich allerdings unheimlich...

wayohGO hat gesagt…

Ich möchte aus erster Hand dort zu sehen.. :(