Sonntag, 20. Februar 2011

Schweinshaxe

Typisch bayerisch und für Vegetarier sowie Rohkostler vollkommen ungeeignet ist die Schweinshaxe. Im Norden der Republik wird aus diesem Teil Eisbein zubereitet, das gepökelt, gekocht, schwabbelig und fett ist. Ganz anders die Variante aus dem Süden: Sie wird roh gebraten oder gegrillt und ist knusprig. So macht’s Nervenruh: Er ritzt die Schwarte ein, würzt das Teil mit Salz und Pfeffer und gibt es mit wenig Wasser in einen Bräter, der dann in den auf 200 Grad vorgeheizten Backofen geschoben wird. Im Abstand von etwa fünfzehn Minuten wird die Haxe immer wieder mit dem Bratenfond übergossen. Nach ungefähr eineinhalb Stunden kommt eine geviertelte Zwiebel dazu. Nach weiteren dreißig Minuten wird die Temperatur auf 250 Grad erhöht. Ab nun wird das Fleisch wiederholt mit Bier – vorzugsweise Dunklem – eingepinselt. Nach einer weiteren halben Stunde und somit einer Gesamtzeit von insgesamt zweieinhalb Stunden ist die Haxe gar und knusprig. Der Bratenfond wird mit etwas Wasser vom Boden gelöst, durch ein Sieb gegossen, nochmals aufgekocht, abgeschmeckt und ungebunden mit der Schweinshaxe serviert. Dazu gibt’s Knödel und Bier.
>> Rezept

Kommentare:

Kathrin hat gesagt…

Lecker! Genauso machen wir es in Österreich auch.

lg kathrin

Merci hat gesagt…

Boah, sieht das lecker aus! Werde ich demnächst auch mal wieder zubereiten. Im Norden! ;-)

Susanne hat gesagt…

Der Verzehr von (gekochtem) tierischen Eiweiß ist sehr schädlich für den menschlichen Organismus (Übersäuerung, Bindegewebs-und Zellablagerungen)und ist deshalb verantwortlich für die meißten Krankheiten. Somit ist der Verzehr von gekochten Tieren für alle Menschen sehr schädlich.