Dienstag, 18. Januar 2011

Oberschönenfeld

Gut zehn Kilometer südwestlich von Deuringen liegt das Kloster Oberschönenfeld. Bereits gegen Ende des 12. Jahrhunderts sollen hier Beginen in ordensähnlichen Hausgemeinschaften gelebt haben. Die erste urkundliche Erwähnung stammt vom 28. August 1248 und bestätigte den Frauen alle Privilegien, die der Zisterzienserorden vom apostolischen Stuhl erhalten hatte. Anno 1262 wurde die erste Kirche geweiht. Die Anlage mit der Abteikirche Mariae Himmelfahrt in ihrer bis heute erhaltenen, barocken Form, wurde von Baumeister Franz Beer in der Zeit von 1718 bis 1721 verwirklicht. Da die Stallungen ab Anfang der 1970er-Jahre nicht mehr genutzt wurden, richtete der Bezirk Schwaben in diesen freigewordenen Räumlichkeiten das Schwäbische Volkskundemuseum und die Schwäbische Galerie ein; der Verein Naturpark Augsburg Westliche Wälder e.V. eröffnete das Naturparkhaus. Außerdem befinden sich auf dem Gelände eine Bäckerei, ein Laden und eine Gastwirtschaft. Etwas außerhalb steht ein strohgedecktes Haus aus dem 18. Jahrhundert, in dem ein Bauernmuseum untergebracht ist.
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Kommentare:

ekima hat gesagt…

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MERHABA IYI AKŞAMLAR