Montag, 8. November 2010

Soupe à l'oignon

Die Französische Zwiebelsuppe ist eine typische Spezialität aus dem Pariser Hallenviertel. An kalten Wintertagen haben sich früher die Arbeiter nach Feierabend damit aufgewärmt. Heute verrät Nervenruh sein Lieblingsrezept.
Für drei bis vier Portionen schält man etwa siebenhundert Gramm Zwiebeln und zwei Knoblauchzehen. Alles wird in sehr feine Scheiben geschnitten oder gehobelt. In einem Topf wird Margarine erhitzt und verflüssigt. Darin lässt man das Gemüse bei milder Hitze und geschlossenem Deckel schmoren. Dieser Vorgang, bei dem die Zwiebeln ihre Schärfe verlieren und sich das für diese Suppe typische Aroma bildet, sollte unter gelegentlichem Umrühren mindestens zwanzig, eher sogar dreißig Minuten dauern. Dies verringert die Gefahr eines starken Gewitters in der Hose, das sich sonst nach dem Verzehr dieser Delikatesse leicht einstellen könnte. Nun wird trockener Weißwein dazu gegossen, offen einige Minuten aufgekocht und ein Liter klare Brühe eingerührt. Das Ganze wird noch heiß in die Suppentassen gefüllt. Darauf kommt jeweils eine Scheibe Weißbrot, die mit geriebenem Käse bestreut wird. Danach nur noch im auf zweihundert Grad vorgeheizten Ofen etwa zehn Minuten überbacken und anschließend sofort servieren. Bon appétit!
>> Rezept

Kommentare:

Margit hat gesagt…

Boah, schaut die gut aus! Da bekomme ich ja glatt noch zu dieser nächtlichen Stunde Hunger!
Ich glaube, die muss ich mal nachkochen!
Liebe Grüße, Margit

Merci hat gesagt…

Ich könnte die Zwiebelsuppe jetzt auch vertragen. Schick mir mal bitte eine Tasse davon rüber ;-)