Dienstag, 2. November 2010

Ein Sonntagsbraten

Aus einem Kilo Kalbfleisch lässt sich ein schmackhafter Sonntagsbraten zubereiten. Nervenruh bevorzugte diesmal die klassische Variante mit feiner Sauce. Dazu werden eine Zwiebel, zwei Knoblauchzehen und ein Bund Suppengrün, bestehend aus Karotten, Lauch, etwas Petersilie und einem Stück Knollensellerie, in Würfel geschnitten. Das Fleisch gehört mit Salz und Pfeffer eingerieben und von allen Seiten angebraten. Dann kommt das zerkleinerte Gemüse hinein und schmort so lange mit, bis die Zwiebel leicht angebräunt ist. Nun gibt man zwei gewürfelte Tomaten dazu und lässt sie kurz mitdünsten. Dann wird mit Brühe abgelöscht, das Bratengefäß zu- beziehungsweise abgedeckt und in den auf 180°C vorgeheizten Backofen geschoben. Dort gart in eineinhalb bis zwei Stunden das Kalbfleisch. Es schadet nicht, wenn ab und zu kontrolliert wird, ob in der Zwischenzeit womöglich zu viel Flüssigkeit verdampft ist und deshalb nachgegossen werden muss. Danach wird der Braten herausgenommen und warm gestellt. Für die Sauce wird das Gemüse mit dem Sud püriert und mit einem Schuss Schmand verfeinert. Dazu servierte Nervenruh Kartoffelknödel und Blaukraut.
>> Rezept

Kommentare:

Joey hat gesagt…

Das sieht ja wirklich ganz lecker aus! Ich glaube Du bist ein Meisterkoch! Das Rezept dazu animiert zum selber machen! Bei uns kocht meine Frau immer, dass heisst aber nicht das ich ganz Ahnungslos bin. So einen geschmackvoll aussehenden Sonntagsbraten, ja den würde ich gerne mal probieren! Schade Du wohnst zuweit weg:-) Aber vielleicht würdest Du mich garnicht zum Essen einladen ;-) Liebe Grüße aus Berlin.

Merci hat gesagt…

Ich bereite eigentlich alle meine Braten so zu und sie schmecken köstlich. Warumm hast Du mich eigentlich nicht eingeladen?
Liebe Grüße aus MeckPomm.

Anonym hat gesagt…

Auch wenn ich kein Fleisesser bin, die - was ich ja welassen könnte, den Rest schmecke ich bereits auf der Zunge. Lecker! :-)))

Susanne hat gesagt…

Ich verstehe bis heute nicht, wie man ein Kälbchen esen kann...Das konnte ich auch nicht als ich noch Fleisch gegessen habe. :( Seitdem ich weiß, dass die Tiere beinahe lebendig begraben (in dunklen Holverschlägen über die sic nicht drüberschauen können) ihr kurzes leben "leben" müssen.... Mensch, hab erbarmen...