Samstag, 14. November 2009

Im November

Die Tage sind kurz geworden, wolkenverhangen und grau. Im Garten ist nicht mehr viel los. Die Bäume haben mittlerweile fast ihr gesamtes Blätterkleid abgelegt. Der Boden ist mit Herbstlaub bedeckt. Unter der Wiese tobt sich ein Maulwurf hemmungslos aus und befördert große Erdhaufen an die Oberfläche. Spärlich, aber immerhin, blühen noch vereinzelt ein paar Lupinen, Löwenmäulchen und Kletterrosen. An geschützten Stellen haben sich auf den Beeten Stangensellerie, Mangold, Petersilie, Minze und Kerbel gut gehalten und können sogar noch abgeerntet werden. Obwohl sie niemand dort angepflanzt hat, wachsen junge Erbsen- und Fenchelpflänzchen. Ihnen wird nur ein kurzes Leben vergönnt sein, denn Väterchen Frost wird sie bald alle holen.

Kommentare:

Krautl hat gesagt…

Hallo Nervenruh,

ja, sie fasziniert mich jedes Jahr immer wieder aufs Neue - die Natur...
"Scheinbar" stirbt alles im Herbst...um dann im Frühling mit einer sensationellen Farbenpracht neu geboren zu werden !
Einfach großartig ! (für mich göttlich *smile*)

LG, Krautl :-)

merci hat gesagt…

@Nervenruh, wir haben mindestens auch einen Maulwurf, eher zwei. Ich versuche ihn mal zu überreden den Nachbarn zu besuchen. Mal sehn ob das klappt.
Ja, im Garten sieht es spärlich aus aber es blühen noch ein paar Astern. Die Bäume sind kahl und halten ihren Winterschlaf. Mangold habe ich auch noch im Garten und er sieht noch sehr gut aus. Ich werde demnächst vohl ein paar Gerichte mit Mangold servieren. Lange hält er sich nicht mehr.

Liebe Grüße aus MV