Dienstag, 27. Oktober 2009

Schwäbische Maultaschen

Der Erfinder der Schwäbischen Maultaschen wird wohl für immer unbekannt bleiben. Doch etliche Gerüchte über ihren Ursprung halten sich hartnäckig. Böse Zungen behaupten, Protestanten hätten der korrekt katholischen und vegetarischen Speise einfach Fleisch beigemischt. Andere sagen, Glaubensflüchtlinge aus Norditalien hätten die Maultaschen eingeführt, die nichts weiter seien als eine Art Ravioli. Am weitesten verbreitet ist jedoch die Legende des versuchten Gottesbetrugs der Mönche im Kloster Maulbronn während der Fastenzeit. Sie zerkleinerten Fleisch, mischten es mit Spinat sowie Kräutern aus dem Klostergarten und versteckten es in einem Teigmantel. In manchen Gegenden werden deshalb die Maultaschen heute noch „Herrgottsb’scheißerle“ genannt.
Ab Mitte November stehen die Schwäbischen Maultaschen unter dem Schutz der Europäischen Union. Sie dürfen dann nur noch aus Baden-Württemberg und dem bayerischen Regierungsbezirk Schwaben kommen. Die Zutaten müssen dort erzeugt, verarbeitet oder hergestellt sein. Unter der Nummer DE-PGI-0005-0521-18.01.2006 zählen sie in Zukunft zu den regionalen Spezialitäten und stehen somit auf einer Stufe mit Mozarella, Roquefortkäse, Tiroler Speck oder Champagner.
>> Rezept

1 Kommentar:

merci hat gesagt…

Das ist ein Ding! Ich mache meine Maultaschen schon immer selber und die Zutaten kaufe ich jetzt hier in MeckPomm. Darf ich die dann nicht meinen Gästen anbieten? Oder muß ich ich sie anders nennen? Menno, haben die nix anderes zu tun?
Dein Rezept ist wie immer KLASSE!