Dienstag, 11. August 2009

Augschburger Zwetschgadatschi

Einiges kommt aus Augsburg: Die Puppenkiste, der Dieselmotor, die Unterwasserseefahrt oder die Autowaschanlage. Doch die beste Erfindung aus der Fuggerstadt dürfte der Zwetschgendatschi sein. Es gibt mittlerweile viele Abwandlungen und Kopien davon. Keine, und sei es die raffinierteste Variation, erreicht das Original. Dazu wird ein einfacher Mürbteig aus Mehl, Zucker, Eiern, Butter und Backpulver locker geknetet. Kein Muss, aber eine Verfeinerung ist die Zugabe von Vanillezucker. Dieser Teig wird auf ein eingefettetes Backblech gewalzt. „Gwarglt“, sagt der Augsburger dazu. Dann werden die Zwetschgen gewaschen, geviertelt und entkernt. Mit den Zwetschgenvierteln wird der Teig ganz eng belegt. „Gschubbd wia a Zirblnuß.“ Beim fertigen Datschi soll man den Boden nicht mehr sehen können. Darüber werden noch ganz nach Geschmack Zucker, Zimt und Semmelbrösel gestreut. Gebacken wird etwa eine dreiviertel Stunde bei 180°C. „An Guada“, sagt dann der Augsburger zu Dir, bevor Du seinen Zwetschgendatschi verzehrst. „Loss der’s schmegga!“
>> Rezept

Kommentare:

KennyT hat gesagt…

lots of plums, yummy!

merci hat gesagt…

Boah .... ist der lecker. So richtig zum reinbeißen. Ich liebe Zwetschgen Datschi, wie man in Franken so sagt :-)

Gerry hat gesagt…

Sieht ja sehr gut aus - vor allem gut zum Gustieren, da ich grade in der Mittagspause bin :-)

Unsere "Zwetschenfleck" sind wesentlich dünner mit Zwetschen belegt. Dabei sieht die aufgeschnittene Seite der Zwetschge nach oben und jede ist im Teig eingebettet - stößt also an keine andere Pflaume.