Samstag, 18. Juli 2009

Mitten im Juli - Teil 2

Das Wetter im Hochsommer stellt sich Nervenruh vollkommen anders vor, als es zur Zeit ist. Statt kühl und nass sollte es heiß und trocken sein. Im Schweiße seines Angesichts müsste Nervenruh tagtäglich unzählige Gießkannen voll Wasser durch den Garten schleppen und über seinen Pflanzen entleeren, damit sie nicht verdorren. Selbst nach Anbruch der Dunkelheit müsste er schwitzend im kurzen Hemd vor seinem Gartenhaus sitzen. Sein Bier müsste kochen, wenn es nicht ständig mit Brunnenwasser gekühlt werden würde. Doch der Sommer zeigt sein anderes Gesicht.
Am gestrigen Freitag nutzte Nervenruh noch schnell die Gelegenheit, den Rasen zu mähen. Es war bewölkt. Kein Sonnenstrahl ließ sich blicken. Gegen Abend gab es immer wieder vereinzelt Regenschauer, bis kurz vor 21 Uhr der Himmel seine Schleusen sperrangelweit öffnete und unglaubliche Wassermassen niederprasseln ließ. Gießen war an diesem Tag nicht angesagt. Anstatt bei einem kühlen Bier in kurzen Hosen vor der Hütte zu sitzen, ergriff Nervenruh im Ölzeug die Flucht.
Heute will es gar nicht richtig hell werden. Düstere Wolken hängen am Himmel. Ab und zu gibt es Regen. Es ist kühl geworden. Nervenruh kann die Gießkannen stehen lassen. Ein Pullover ersetzt das kurze Hemd. Statt Sandalen trägt er Gummistiefel. Das kühle Bier bleibt stehen. Nervenruh trinkt Kräutertee...

Kommentare:

merci hat gesagt…

@Nervenruh,
da war es in Ostvorpommern zum Glück nicht so nass. Wir hatten zwar Regen aber das brauchten wir auch. Und es hat hier bei uns schön vor sich hin genieselt. Es war so wir wie es brauchten. Auch die Abkühlung war Erholung und wir konnten unser Bier immer noch kühl genießen. Heute Nacht ist es zum Glück etwas kühler, so 14° C und wir genießen es. Morgen soll es ja wieder richtig warm werden.

Wedi hat gesagt…

so hat es am Freitag hier auch geplästert....unser neues Regefass war in kürzester Zeit voll