Freitag, 10. Juli 2009

Aprikosensorbet

Der Unterschied zwischen Eis und Sorbet ist leicht auszumachen. Bei der Herstellung von Eis werden Milchprodukte verwendet, bei Sorbet nicht. Auch Eier gehören normalerweise nicht ins Sorbet. Es ist – abwertend bezeichnet – ein halbgefrorenes Wassereis.
Im Vorteil ist derjenige, der eine Eismaschine hat. So lässt sich das Aprikosensorbet in weniger als dreißig Minuten herstellen. Jemand wie Nervenruh muss ein Tiefkühlfach verwenden und kann seine süße Nascherei erst nach Stunden genießen. Immerhin.
Mit Eismaschine oder nicht: Zuerst müssen die Aprikosen überbrüht, abgeschreckt, abgezogen, halbiert, entsteint und püriert werden. In einem Topf wird aus Wasser und Zucker ein Sirup gekocht und mit Zitronensaft verrührt. Sobald die Flüssigkeit abgekühlt ist, wird sie mit dem Fruchtpüree vermischt und in eine flache Form gefüllt, die ins Tiefkühlfach gestellt wird. Ab nun sollte alle dreißig Minuten die gefrorene Schicht am Rand mit einem Teigschaber abgelöst und mit der Masse verrührt werden. Nach drei bis vier Stunden müsste dann das Aprikosensorbet ganz durchgefroren sein. Bei Nervenruh dauerte es allerdings ein paar Stunden länger. Brrr! Gut Ding braucht eben Weile.
Eine Stunde vor dem köstlichen Genuß kommt die Form in den Kühlschrank, damit das Sorbet leicht antaut. Mit einem Löffel läßt es sich leicht herausschaben und in ein Schüsselchen oder einen Eisbecher geben. Dazu kommen noch ein paar dünne Aprikosenspalten und Himbeeren.
Ein Traum!
>> Rezept

Keine Kommentare: