Freitag, 12. Juni 2009

Wind

Es war zwar kein Orkan, der im Laufe der Woche die Pflanzen im Garten kräftig durcheinander schüttelte, doch starke Winde mit stürmischen Böen und zum Teil kräftigen Regengüssen genügten auch schon, um einigen Gewächsen zuzusetzen. Büsche wie zum Beispiel die Pfingstrosen wurden zerfleddert und mussten hochgebunden werden. Vom Rosenbogen wurden Äste weit nach unten gedrückt, die ich nach der Hauptblütezeit nun wohl abzwicken werde. Nelken, Lupinen oder Akeleien waren einheitlich nach Westen geneigt und wurden mittlerweile an Stützstäben wieder aufgerichtet. Die Blätter der Musa Basjoo sehen jetzt fast so aus wie ein riesiger, zerfledderter Wischmob, was sie jedoch unbeeindruckt weiter kräftig austreiben läßt. Für die nächsten Wochen werden aber die Schäden sichtbar bleiben. Nicht mehr zu retten war meine größte Sonnenblume, deren Stängel leider komplett abgeknickt wurde. Das ist zwar für einen Gärtner grausam, doch – Hand auf’s Herz! – es hätte ja noch schlimmer kommen können.

Kommentare:

merci hat gesagt…

Ja, es hätte viel schlimmer kommen können! Wollen wir mal zufrieden sein, dass nicht mehr passiert ist. Wir hatten ja auch bissel Sturm und es ist zum Glück nicht viel passiert. Ein Gärtnerherz leidet mit ...

KennyT hat gesagt…

I envy you, you have your own garden^_^