Donnerstag, 4. Juni 2009

Schafskälte

Dieses Wetterphänomen wird im Allgemeinen folgendermaßen definiert: „Ein Witterungsregelfall, der statistisch eine unglaublich hohe Eintreffwahrscheinlichkeit von 89 Prozent hat, ist die sogenannte Schafskälte um den 11. Juni. Damit sind empfindlich kühle, wechselhafte und oft auch regenreiche Tage gemeint, die sich nach einer ersten sommerlich warmen Witterungsperiode Ende Mai meist noch vor Mitte Juni einstellen. Die Schafskälte ist in weiterem Sinne ein wenig mit dem indischen Sommermonsun vergleichbar und ist deswegen nach einem Singularitätenkalender für Deutschland in der Tat auch unter dem Begriff "Monsunwelle" bekannt. Die Schafskälte kommt so regelmäßig, dass sie sich in langjährigen klimatologischen Durchschnittsdaten nachweisen lässt, wenn man für Juni statt ein Monats- ein kürzeres Pentadenmittel (penta=fünf) der Temperatur bildet. Der Temperaturabfall um den 11. Juni ist auf den Kuppen der Mittelgebirge, die ja naturgemäß einige 100 bis 1000 m vom erwärmten Tiefland weg in die kühle freie Atmosphäre hineinragen, wesentlich schärfer ausgeprägt als im Tiefland. Der Name "Schafskälte" soll an die frisch geschorenen Schafe erinnern, denen die kühlen Temperaturen um den 11. Juni durchaus gefährlich werden können.“
Tatsächlich wird es ganz schön frisch! Abends gegen 20 Uhr sank das Thermometer auf lächerliche 11°C, die Tageshöchsttemperatur lag gerade mal bei etwa 15°C. Und: Es soll noch kühler werden.

1 Kommentar:

KennyT hat gesagt…

beautiful photo, I like the lilac tone of this photo, the feeling of this photo is fantastic!!! The bug looks quite lonely but enjoying the sun tan. ^^