Mittwoch, 18. März 2009

Spendenaufruf

Immer mehr Menschen müssen am Rande der Gesellschaft darben und sind auf fremde Hilfe angewiesen. Aus ethischen Gesichtspunkten, christlicher Nächstenliebe und purem Mitleid entstand der Verein „Notopfer zur Rettung von Managern, Vorstandsmitgliedern und sonstigen Versagern“.
Ganz besonders diese Personengruppe leidet seit Jahren unter der Tatsache, dass sie nicht in der Lage ist, ihren Lebensunterhalt durch eigene Arbeit selbst ausreichend zu finanzieren. Die bedauernswerten Geschöpfe verloren schon frühzeitig die Bodenhaftung und ersetzten diese durch eine hartnäckige und unersättliche Geldgier, die sich ganz besonders in ihrem Milieu schlimmer auswirkt als die ärgste Sucht. Trotzdem glauben die Betroffenen immer noch daran, dass sie aus ihrer realitätsfremden und entrückten Scheinwelt heraus die Geschäfte erfolgreich führen könnten. Wie wir alle seit langem wissen, sieht die traurige Wirklichkeit jedoch leider vollkommen anders aus. Diese bemitleidenswerten Kreaturen sind in einen Teufelskreis geraten, aus dem sie aus eigener Kraft wohl nie mehr heraus kommen werden. Sie benötigen dringend unsere Hilfe, um die drückende Not zu mildern und um ihnen weiterhin ein halbwegs menschenwürdiges Dasein zu ermöglichen.
Jeder sollte durch eine kleine Gabe zur Rettung von Managern, Vorstandsmitgliedern und sonstigen Versagern beitragen. Die Spenden werden selbstverständlich schnell und garantiert unbürokratisch an die armen Bedürftigen weitergeleitet.
Ihr Verein „Notopfer zur Rettung von Managern, Vorstandsmitgliedern und sonstigen Versagern“ in Zusammenarbeit mit dem Verband Deutscher Traumtänzer und der AG Wolkenkuckucksheim bedankt sich schon jetzt.

Kommentare:

merci hat gesagt…

@Nervenruh, ich glaube nicht das wir soviel zusammen bekommen was diese Kreaturen verschlingen. Sie haben einfach jegliche Realität verloren, nehmen unsere Steuergelder und feiern Party. Ich geb erstmal nichts! Ich kurbele lieber die Wirtschaft an, da haben alle etwas davon ;-)

Susann hat gesagt…

Hallo Nervenruh,
lange nicht so schallend gelacht!
Hinreißender Text! Und nein, ich gebe nichts, gar nichts, außer meinem höhnischen Gelächter und halte mich lieber an die Meinen, die Werktätigen und Steuerzahler, die Bald-Rentner und Ewig-Dummen.
Pfennigzähler- Grüße!