Sonntag, 11. Januar 2009

Jemenitisches Rinderragout

Eine der vielen Spezialitäten aus der orientalischen Küche: Jemenitisches Rinderragout! Das A und O bei diesem scharfen Gericht ist die Hawayij-Gewürzmischung, die man ganz leicht aus Pfeffer, Kreuzkümmel, Kardamom und Piment herstellen kann. Für eine kräftige Farbe gibt man noch Kurkuma dazu. 
In dieser Mischung wird das auf etwa dreieinhalb Zentimeter gewürfelte Rindfleisch gewälzt und anschließend in heißem Öl angebraten. Dann nimmt man das Fleisch aus dem Bräter, gibt gewürfelte Zwiebeln und grob gehackte Knoblauchzehen hinein und läßt sie glasig anbraten. In dieser Masse wird unter Rühren Tomatenmark angeröstet. Das Fleisch wird wieder dazugegeben, etwas Wasser angegossen und der Bräter zugedeckt samt Inhalt in den auf 180°C vorgeheizten Backofen geschoben. Dort schmort in etwa siebzig Minuten alles weich.
In der Zwischenzeit werden Karotten zu Scheiben, Paprikaschoten zu Rauten und Tomaten zu Würfeln geschnitten. Nach Ablauf der siebzig Minuten Schmorzeit werden die Karottenscheiben unter das Fleisch gemischt und nochmals fünfzehn Minuten gegart. Dann kommt der Bräter auf den Herd. Das Fleisch wird herausgenommen und warm gestellt, Paprika und Tomaten werden in die Sauce gegeben, etwas eingekocht und mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Zum Schluß wird das Fleisch wieder hinzugefügt, aufgekocht und heiß serviert.
Als Beilage bot sich heute Reis an. Genauso gut wäre Couscous oder Bulgur gewesen. Frisch gebackenes Fladenbrot bleibt mein Favorit. 
>> Rezept

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