Sonntag, 14. Oktober 2007

Vorbei

Irgendwann musste es soweit kommen. Der Herbst zieht ins Land, die Pflanzen verwelken, die meisten Vögel sind schon weg. Merkwürdig still ist es geworden. So war es noch nie. Sonst hörte ich um diese Jahreszeit immer noch ab und zu ein Schnauben, Wiehern oder Hufgetrappel. Diesmal ist es anders. Die Pferde sind weg, die Koppel ist abgebaut, die Stadel sind abgerissen. Brachliegendes Land blieb übrig. Und eben diese ungewohnte Stille.
Doch bald wird sich hier Vieles ändern. Rings um die Anlage des Obst- und Gartenbauvereins werden Häuser wie Pilze aus dem Boden schiessen. Kein Pferd wird hier mehr schnauben. Irgendwann in ein paar Jahren werden die Gärten wie eine Oase in der Betonwüste sein.
Schuld daran ist wieder mal der schnöde Mammon.

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