Montag, 18. Juni 2007

Der Messias

Georg Friedrich Händel, der von 1685 bis 1759 lebte, gilt als Erfinder des englischen Oratoriums. Eines dieser Werke, "Der Messias", wurde 1742 in Dublin uraufgeführt. Im Zuge der Wittelsbachtage 2007 erwachte gestern dieses Monumentalwerk in der Stadtpfarrkirche in Aichach wieder zu neuem Leben. Unter der Leitung von Alois Kammerl zelebrierten der Kammerchor Sankt Sebastian, das Augsburger Barockorchester, Beata Marti (Sopran), Gabriele Erhard (Alt), Bernhard Hirtreiter (Tenor) und Wolfgang Wirsching (Bass) das Oratorium für Soli, Chor und Orchester in voller Länge. Es dauerte fast 2 1/2 Stunden ohne Pause und wurde in der Originalversion in englischer Sprache und zum Teil mit historischen Instrumenten aufgeführt. Unfassbar, wieviel Arbeit dahinter steckt, bis die 48 Stücke dermaßen exzellent vorgetragen werden können. Auch die Aufführung an sich kann als große Leistung betrachtet werden. Um die Konzentration so lange aufrecht zu erhalten - man bedenke auch, dass die Chorsänger die ganze Zeit stehen müssen und die Bestrahlung durch die Scheinwerfer ziemlich schweißtreibend sein kann - bedarf es wahrlich einer großen Energieleistung. Die Veranstaltung war wirklich sehr beeindruckend und den Eintrittspreis von lächerlichen 16 € kann ich in diesem Zusammenhang nur als symbolischen Preis verstehen. Ein sehr beeindruckender Abend!

1 Kommentar:

Rodrigo hat gesagt…

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