Samstag, 6. Mai 2006

Rosenaustadion

Seit ich mitbekommen habe, wie vom FC Augsburg versucht wurde, schon kleine Kinder aus den Dorfvereinen zu rekrutieren, ist mir dieser Klub nicht mehr sonderlich sympathisch. Mein Herz schlägt für den TSV 1860 München. Mag sein, daß bei den Löwen genauso vorgegangen wird, doch habe ich es dort noch nie so hautnah erlebt.
Trotzdem war ich heute zum ersten Mal seit langer Zeit wieder im Rosenaustadion. Die Augsburger standen bereits als Aufsteiger in die Zweite Fußballbundesliga fest und empfingen den Tabellenzweiten der Regionalliga Süd, den TuS Koblenz. Das Spiel begann sofort rasant und der FCA erspielte sich Torchancen im Fünfminutentakt. Doch entweder Unvermögen oder der mit unglaublichen Reflexen ausgestattete Schlußmann der Koblenzer verhinderten einen Torerfolg. So kam es, wie es kommen mußte: In der 44. Minute verwerteten die Gäste einen Abpraller zum 0:1. In der zweiten Hälfte waren die Augsburger von der Rolle und leisteten sich eine Fehlpaßorgie nach der anderen, während Koblenz geschickt seinen Vorsprung verteidigte. Das Spiel war in einigen Phasen - gelinde ausgedrückt - ziemlich unansehlich. Die Einwechslung von Publikumsliebling Okpala, dem erfolgreichsten Torschützen der Fuggerstädter, kam für meinen Geschmack viel zu spät. So blieb es beim 0:1. Aufgrund des gesicherten Aufstiegs wurde aber nach dem Schlußpfiff trotzdem gefeiert.
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