Samstag, 3. April 2004

Gartentagebuch 2004 - Das 1. Quartal

1. Februar: Seit gestern ist Tauwetter und der Schnee ist teilweise abgeschmolzen. Es hatte heute nachmittag +10° und schon schießen die ersten Krokustriebe aus dem Boden.
3. Februar: Der Schnee ist inzwischen fast vollständig aufgetaut. Außer den Krokussen treiben jetzt auch die Narzissen und Hyazinthen. Der Waldmeister spitzelt schon aus dem Boden und der Haselnußstrauch erwacht zum Leben. Nach dem Verschwinden der Schneedecke sieht man jetzt, daß ein Maulwurf schon fleißig die Beete und den Rasen umgegraben hat.
6. Februar: Voreilig wie ich nun mal bin, habe ich schon Saatgut für Frührettiche und Karotten gekauft. Die Gartenzwerge warten ungeduldig auf ihren Einsatz.
8. Februar: Der Winter ist zurück. Die Temperaturen sind auf 0° gesunken und es hat wieder geschneit.
10. Februar: Bei strahlendem Sonnenschein und einer Temperatur von +3° habe ich heute meinen Frühbeetkasten hergerichtet und darin Frührettiche angesät. Danach schnitt ich Wein und Klematis, die vor meiner Hütte ranken, auf einer Höhe von etwa einem halben Meter ab.
20. Februar: Nachts sinken die Temperaturen auf ungefähr -5°, tagsüber hat es +3° bis +5°. Heute sind die ersten Krokusblüten zu sehen. Zwischen den Johannisbeersträuchern hat eine große Wühlmaus die treibenden Narzissenzwiebeln ausgegraben.
24. Februar: Der Winter bäumt sich nochmals auf. Gestern hat es wieder kräftig geschneit. Die schönen Krokusblüten sind fast alle unter der Schneedecke verschwunden.
29. Februar: Die Temperaturen schwanken zwischen -14° in der Nacht und +5° am Tag.
7. März: Die Vögel zwitschern und verbreiten Frühlingsstimmung, doch der Winter läßt nicht locker. Unbeeindruckt davon sprießt der Schnittlauch aus dem Boden.
10. März: Vergangene Nacht hatte es -6° und am heutigen Nachmittag +2°. Kaum zu glauben, aber wahr: Trotz der Kälte keimt im Frühbeet die Rettichsaat.
13. März: Endlich wird es wärmer und Tauwetter setzt ein.
14. März: Nachdem jetzt der Schnee abgetaut ist, kommen Schneeglöckchen und lila Krokusse zum Vorschein. Ich habe bei einer Temperatur von +10° stundenlang Unkraut gerupft und teilweise die Beete vorbereitet.
15. März: Heute wurden die Regentonnen aufgestellt, ein neuer Kompost angelegt und der alte umgeschichtet. Zuletzt habe ich noch Stiefmütterchen eingepflanzt.
17. März: Jetzt blühen auch die Primeln. Außerdem habe ich inzwischen Eiszapfen, Radieschen und Karotten angesät, Knoblauch und teilweise die Steckzwiebeln eingesetzt und im Gewächshaus Kopfsalat angepflanzt. Die meiste Zeit brauche ich aber zum Herrichten der Beete. 21. März: Gestern war zwar Frühlingsanfang, doch es wurde kühl, regnerisch und stürmisch. Der Rhabarber schießt mächtig aus dem Boden, die Schlüsselblumen blühen und Frösche sind unterwegs.
24. März: Gestern hat es soviel geregnet, daß das erste Wasserfaß randvoll wurde. Mittlerweile schwanken die Temperaturen nur noch um 0° und es schneit.
29. März: Seit gestern ist es tagsüber wieder wärmer, doch nachts hatte es nur -6°. Heute sind die ersten Narzissenblüten aufgegangen und im Gewächshaus habe ich Tagetes, Andenbeeren und Kürbisse in Pflanzschalen angesät.
30. März: Heute wurde das Hüttendach abgekehrt und die Dachrinne gereinigt. Zum Vorziehen in Schalen sind jetzt auch Leberbalsam, Bechermalven und Fuchsschwänze angesät.
31. März: Ich habe ein neues Beet angelegt und mit der Motorfräse umgegraben. Es blühen schon viele Narzissen und bei den Gewürzen grünt es an allen Ecken und Enden.

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