Donnerstag, 5. September 2019

Zusatzzeichen 1022 – 11

Augsburg. Zwischen Göggingen und Haunstetten. In der Nähe der WWK-Arena. Durch ein Zusatzschild kann die Benutzung des Radweges durch Mofas gestattet werden. StVO § 41 Abs. 2 zum Zeichen 237 „Radfahrer“.

Donnerstag, 29. August 2019

Wasserschloss Unterwittelsbach

Das Wasserschloss Unterwittelsbach in Unterwittelsbach bei Aichach in Bayern, von Einheimischen auch Sisi-Schloss genannt, ist ein ehemaliges Jagdschloss des Herzogs Max in Bayern. Die erste geschichtliche Erwähnung des Wasserschloss datiert auf das Jahr 1126. Zu dieser Zeit stand aber noch eine andere Burg an diesem Platz. Nach mehreren Besitzerwechseln zogen 1537 Benediktinermönche dort ein und ließen das Schloss zur heutigen Gestalt umbauen. 1838 erwarb es Herzog Max in Bayern, der es als Jagdschloss und zur Erholung nutzte. Der Herzog nannte das Schloss „seine Burg“, weil es abseits des Trubels der bairischen Staatsgeschäfte lag, und er sich dort erholen und auf die Jagd gehen konnte. Bekanntheit erlangte das Schloss dadurch, dass eine der Töchter des Herzogs Elisabeth von Österreich-Ungarn war, die sich durch die Sissi-Filme einer internationalen Beliebtheit erfreute. 1999 erwarb die Stadt Aichach das Schloss und machte es nach einer Restaurierung wieder der Öffentlichkeit zugänglich. Nun beherbergt es ein Sisi-Museum.

Samstag, 24. August 2019

Bio du Maroc

Wer andere Länder geschmacklich bereisen möchte, braucht sich nicht unbedingt in ein Flugzeug zu setzen. Dass Augsburg eine multikulturelle Stadt ist, zeigt sich am Beispiel der Friedberger Straße in Hochzoll, wo sich – meist nur wenige Hundert Meter voneinander entfernt – Lokale aus aller Herren Länder finden. Über den Magen bleibt die Verbindung zum Herkunftsland und seiner Kultur lebendig, auch wenn diese Heimat weit fort liegt.
Besonders spürbar wird dies im Bio du Maroc. Wer das Lokal betritt, wähnt sich sofort in Marokko. Der Pracht maurischer Paläste nachempfunden ist das Ambiente, der fein ausgearbeitete Stuck, die Fliesen, die Vorhänge, die Polster. Alles, außer das Besteck und die Gläser, stammt aus dem nordafrikanischen Land. Wer einen Blick auf die Theke wirft, wird sich vielleicht erinnern an die Theke aus dem Film Casablanca.
Auf den Tisch kommen typische marokkanische Gerichte, die von der Köchin nach alter Tradition zubereitet werden. Gekocht und auch serviert wird im sogenannten Tajine, einem Gefäß aus Ton mit spitzem oder rundem Deckel. Die Speisekarte entführt in verschiedene marokkanische Städte, es gibt viele Gerichte mit Couscous, Gemüse, einem besonderen Fladenbrot und Fleisch.
Die marokkanische Küche ist eine Trennkostküche. Da kann es sein, dass mal mehr das Gemüse im Vordergrund steht, mal das Fleisch. Charakteristisch ist auch, dass die Speisen gut gewürzt sind. Alles ist bio und entsprechend zertifiziert.Es werden nur Erzeugnisse aus ökologischem Anbau verwendet. Fisch und Meeresfrüchte sind aus Wildfang. Zudem werden das spezielle Brot und die marokkanischen Süßigkeiten selbst hergestellt.

Freitag, 23. August 2019

Turmruine St. Georg und St. Elisabeth

Die Ruine liegt versteckt mitten im Waldgebiet bei Aichach-Klingen. Leider sind nur noch die baulichen Überreste des Turms der ehemaligen gleichnamigen Kapelle auf dem Kellerberg erhalten geblieben. Es ist schon ein eigenartiges Gefühl, wenn man durch den Wald wandert und durchs Unterholz stapft, und plötzlich diese wunderschöne eindrucksvolle Ruine wie aus dem Nichts heraus vor einem auftaucht. Die im Renaissancestil errichtete Kapelle wurde ursprünglich im Jahr 1608 von Caspar von Flachslanden, zu dieser Zeit Deutschordenskomtur auf Schloss Blumenthal, in Auftrag gegeben. In Bezug auf ältere Aufzeichnungen kann man davon ausgehen, dass das Bauwerk bereits eine Vorgängerin hatte, da dessen Unterbau auf die zweite Hälfte des 14. Jahrhunderts zurückgeht. Letztendlich wurde das Gebäude zu Beginn des 19. Jahrhunderts während des Säkularisationsprozesses als überflüssiger Bau klassifiziert und aufgegeben. 
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Donnerstag, 22. August 2019

Schloss Blumenthal

Das Schloss Blumenthal im Weiler Blumenthal liegt am Fluss Ecknach zwischen dem Aichacher Ortsteil Klingen und der Gemeinde Sielenbach bzw. dem bayerischen Wallfahrtsort Maria Birnbaum (Landkreis Aichach-Friedberg). Das ursprünglich vierflügelige Wasserschloss im Stil der Renaissance mit einem umfangreichen vorgelagerten Wirtschaftshof wurde erstmals 1296 urkundlich erwähnt. Durchgreifende Umbauten fanden in der zweiten Hälfte des 16. und der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts statt. Ab 1806 befand sich die Anlage knapp 200 Jahre lang im Besitz der Fuggerschen Stiftungs-Verwaltung. Im Rahmen dieses Besitzerwechsels wurden wahrscheinlich drei der vier Renaissanceflügel abgebrochen. 2007 wurde Schloss Blumenthal von privaten Investoren übernommen.