Freitag, 14. Juni 2019

Wildpark Poing

Poing liegt knapp 100 km östlich von Deuringen in der Münchner Schotterebene. Am Ortsrand befindet sich seit 1959 auf einer Fläche von 57 Hektar der Wildpark. Auf einem Rundweg werden in Europa heimische Wildtiere in ihrer natürlichen Umgebung präsentiert. Unter anderem gibt es Wölfe, Luchse, Füchse, Bären, Wildschweine, Wisente, Nutrias und jede Menge Wild, Vögel und Geflügel, die im Park fast wie in freier Wildbahn leben, zu besichtigen. Eine Attraktion ist die Greifvogelschau, bei der verschiedene Tag- und Nachtgreifvögel vorgeführt werden. Weiterhin gibt es in der leicht hügeligen Landschaft mit Wald, Wiesen und Wasserflächen einen Ponyzuchthof, einen Waldlehrpfad und eine Feuchtbiotopanlage. Der Park wurde mit der Plakette „fachlich geprüftes deutsches Wildgehege“ und der Bayerischen Umweltmedaille ausgezeichnet. 
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Freitag, 31. Mai 2019

Der Caffè

Der Kaffee muss so heiß sein wie die Küsse eines Mädchens am ersten Tag, süß wie die Nächte in ihren Armen und schwarz wie die Flüche der Mutter, wenn sie es erfährt. 
(Arabisches Sprichwort)

Donnerstag, 9. Mai 2019

Amberger

Keine zehn Kilometer nordöstlich von Ingolstadt liegt Kösching. In der Mitte des Ortes befindet sich der Marktplatz. An dessen Seite steht der Brauereigasthof Amberger. Die Hotelzimmer sind gemütlich, die Panoramatapete im Badezimmer vermittelt das Gefühl einer Dusche im Hopfenfeld, die Speisen sind lecker und das frisch gezapfte Bier mundet. „Amberger“ steht auf dem Krug und „Seit 1648“. 
Früher gab es im oberbayerischen Kreisgebiet Eichstätt schätzungsweise einhundert Bierbrauereien. Keiner konnte sich vorstellen, dass nach und nach fast alle verschwinden werden. Heute wird in der Region nur noch in Eichstätt, Beilngries, Titting und Sandersdorf gebraut. Der Sudkessel der Brauerei Amberger in Kösching erlosch 1995. Die ehemalige Brauerei und Mälzerei wird seitdem in attraktive Wohn- und Gewerbeobjekte umgebaut. 
Die Frage, was in die „Amberger“-Krüge gefüllt wird, bleibt unbeantwortet.

Sonntag, 5. Mai 2019

Riesenrad

„Riesenräder sind Konstruktionen aus Stahl, die im Regelfall aus vier schräggestellten Stützen bestehen, die an einer nichtangetriebenen Radnabe zusammenlaufen,“ definiert das Lexikon trocken. „Bei modernen Riesenrädern erfolgt der Antrieb durch Elektromotoren, die rechts und links des Einstiegsbereichs angeordnet sind und mit Reibrädern auf die äußere Seite des Rades wirken.“
Auf dem heurigen Osterplärrer, der seit dem 21. April auf dem Kleinen Exerzierplatz in Augsburg stattfindet und heute endet, steht solch ein Ding. Das „Roue Paisienne“ bietet einen interessanten Ausblick aus 48 Metern Höhe. Zu sehen sind das Augsburger Umland, die Fahrgeschäfte und Karusselle, Bierzelte, Buden, Erwartetes und Unerwartetes...

Sonntag, 24. März 2019

Burg Bocksberg

Die erste urkundliche Nennung der Burg auf dem Bocksberg ist von einer der ältesten Ritterfamilien des ehemaligen Reichsstiftes Augsburg für das Jahr 1190 belegt. Die Burg wurde viermal zerstört: 1378 auf Anstiften der Nürnberger, 1462 im zweiten Städtekrieg durch Herzog Ludwig dem Reichen, 1546 im Schmalkaldischen Krieg und 1635 im Dreißigjährigen Krieg. Danach wurde sie nicht wieder aufgebaut. Ein Rest des alten Bergfrieds blieb.